VfL Gummersbach - TBV Lemgo

Wir brauchen den achten Mann!

Der Champions League Sieger kommt am Mittwoch (20:45 Uhr) in die SCHWALBE arena, aber wir wollen zum Final Four nach Hamburg! Unterstützt uns vor Ort gegen das Flensburger Starensemble.

Das Spiel des Jahres für unseren VfL. Die Chance auf das Final Four in Hamburg. Zu Gast: Kein Geringerer als der amtierende Champions-League-Sieger Flensburg!

Wir brauchen die Unterstützung der Region an diesem Tag mehr denn je. Wir brauchen eine volle SCHWALBE arena, wenn wir eine Chance haben wollen.

Jetzt noch schnell Tickets sicher unter www.vfl-gummersbach.de, www.ticketmaster.de, Hotline 01806 – 999 0000 (EUR 0,20/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. EUR 0,60/Min.) oder in der Geschäftsstelle: Montag bis Freitag von 10:00 – 17:00 Uhr (Telefon 02261 80830).

DHB-Pokal-Viertelfinale

VfL – SG Flensburg-Handewitt (Mittwoch, 20:45 Uhr)

„Das ist eines der wichtigsten Spiele der letzten Zeit und eine Riesenchance, ein echtes Highlight zu setzen“, erklärt VfL-Geschäftsführer Frank Flatten voller Vorfreude. Das Final Four in Hamburg elektrisiert seit Jahren die Handballszene und ist für jeden Verein und Spieler ein ganz besonderes Ziel. „Wir spielen gegen den Champions-League-Sieger, gegen eine der stärksten Mannschaften der Welt. Das können wir alleine nicht schaffen“, so Flatten, der die heimischen und umliegenden Fans eindringlich um die volle Unterstützung trotz TV-Übertragung und spätem Anwurf (20:45 Uhr) bittet.

Trainer Emir Kurtagic muss seine Jungs nach der schwachen Vorstellung in Bietigheim zunächst einmal wieder aufrichten: „Ich war schon sehr enttäuscht und bin es noch. Die Leistung war ein Rückschritt.“ Dennoch glaubt der Übungsleiter, dass sich seine Jungs am Mittwoch wieder ganz anders präsentieren werden: „Auch wenn uns die komplette Konstanz vielleicht noch fehlt, muss ich sagen. An einem guten Tag ist uns einiges zuzutrauen.“ Gut möglich, dass der eine der andere VfL-Spieler das Gastspiel beim Schlusslicht auf die leichte Schulter genommen hat. Gegen Flensburg muss Kurtagic keinen einzelnen Spieler separat motivieren. Die Aufgabe spricht für sich!

Wenn der amtierende Champions-League-Sieger zu Gast in der SCHWALBE arena ist, dann muss man nicht groß über die Stärken des VfL-Gastes diskutieren. Zwar beklagen die Schützlinge des ehemaligen Weltklasse-Spielmachers Ljubomir Vranjes derzeit die verletzungsbedingten Ausfälle von einigen Leistungsträgern (Torjäger Holger Glandorf, Spielmacher Thomas Mogensen, Rückraumspieler Jim Gottfridsson und Abwehrspezialist Jacob Heinl), aber VfL-Trainer Emir Kurtagic hat großen Respekt vor dem Gast von der dänischen Grenze: „Trotz dieser Ausfälle verfügt Flensburg immer noch eine sehr, sehr starke Mannschaft.“ Und dies bewies die SG auch am vergangenen Samstag im Spitzenspiel bei den Rhein-Neckar-Löwen: Zwar geriet Flensburg in der ersten Halbzeit arg ins Hintertreffen (8:14), am Ende hatten sich die Gäste aber bis auf 20:23 herangekämpft, für mehr reichte aber die Zeit nicht mehr. Bester SG-Torschütze war dabei Rechtsaußen Bogdan Radivojevic mit sieben Toren.

Das Glanzstück des VfL-Gegners im Pokal-Viertelfinale ist nach wie vor die Abwehr mit dem überragenden schwedischen Nationaltorhüter Matthias Andersson im Gehäuse. Andersson ist an einem guten Tag schon fast so etwas wie die „halbe Miete“ – und auch unsere Handballer verzweifelten in den vergangenen Jahren schon oft an dem 36-jährigen Weltklassemann. Und von seinen Paraden legt auch die pfeilschnelle und torgefährliche SG-Flügelzange Anders Eggert/Lasse Svan/Bogdan Radivojevic. Angesichts des Verletzungspechs wurden die SG-Verantwortlichen übrigens kurz vor Ende der Transferliste noch zweimal auf dem Spielermarkt aktiv. Die spektakulärste Neuverpflichtung gelang den Flensburgern damit mit dem ägyptischen WM-Star Ahmed Elahmar, der sich inzwischen auch schon sehr gut in das SG-Angriffsspiel integriert hat. Und als Ersatz für Jakob Heinl wurde vom Zweitligisten ASV Hamm der abwehrstarke Jakob Macke kurzfristig verpflichtet.

Aber auch in den eigenen Reihen wurde die SG Flensburg-Handewitt fündig – und speziell für die Spielmacherposition. Nach der Verletzung von Thomas Mogensen wurde Co-Trainer Maik Machulla reaktiviert, der trotz seiner 38 Jahren zeigte, dass er von seinen frühere Qualitäten noch nicht viel eingebüßt hat, wie seine guten Vorstellungen in der Champions League beim polnischen Vertreter  Wisla Plock und in der Bundesliga bei den Rhein-Neckar-Löwen beweisen. Nicht auszuschließen ist sogar, dass Trainer Ljubomir Vranjes (41) im Pokalspiel in der SCHWALBE arena selbst noch einmal in das SG-Trikot schlüpft.

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