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VfL U17 erreicht Top 12 der besten Nachwuchsteams im DHB

Durch den Sieg im heutigen Rückspiel gegen Niederrheinmeister Wölfe Nordrhein, konnte sich die U17 von Trainer Denis Bahtijarevic vorzeitig für die nächstjährige A-Jugendbundesliga qualifizieren und gehört aktuell zu den 12 besten B-Jugendmannschaften in ganz Deutschland!

VfL Gummersbach U17 – HC Wölfe Nordrhein 26:17 (13:6)

Die U17 des VfL Gummersbach wird in den kommenden Wochen um die deutsche Meisterschaft der B-Junioren mitspielen, nachdem sie am Samstagnachmittag im Landesfinale den HC Wölfe Nordrhein klar mit 26:17 (13:6) besiegt hat. Damit war auch die Niederlage aus dem Hinspiel ohne Bedeutung. Der Sieg im Landesfinale bedeutet zugleich die Qualifikation für die A-Jugendbundesliga, an der der VfL Gummersbach nach einjähriger Unterbrechung in der Spielzeit 2014/15 wieder teilnehmen wird. Entsprechend groß war der Jubel bei den Spielerrn, die sich in der gut besuchten Schwalbe-Arena von ihren Fans feiern ließen

Gummersbach startete konzentriert und kämpferisch stark. Die Abwehr präsentierte sich taktisch gut eingestellt, nachdem sie die Stärken des Gegners im Videostudium ausgemacht hatte. Wie schon im Hinspiel dominierten auch diesmal die Abwehrreihen, so dass es nach fünf Minuten Spieldauer erst 2:0 für den VfL stand. Beim Stand von 4:0 (8.) nahm Gästetrainer Thomas Molsner, ein ehemaliger Bundesligaspieler von TuSEM Essen, bereits eine Auszeit. Auch danach ließ sich der VfL, der bis dahin ein starkes Spiel gezeigt hatte, nicht aus dem Tritt bringen, so dass es nach zehn Minuten bereits 5:0 stand, während die Gäste ihr erstes Tor erst nach 11 Minuten markieren konnten. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, doch diesmal mit umgekehrten  Vorzeichen, denn diesmal war es der VfL, der den Gegner förmlich überrante.

Und die Wölfe reagierten, indem sie DHB-Auswahlspieler Nico Biermann von seiner angestammten Kreisläuferposition auf die Rückraummitte stellten. Die Maßnahme griff, so dass die Gäste zumindest zu ihren ersten Rückraumtoren kamen und zwischenzeitlich auf 10:5 verkürzten.

Zu Beginn der zweiten 25 Minuten setzte der VfL sein konzentriertes und engagiertes Abwehrspiel  fort. Allerdings tat sich jetzt das Team von Trainer Denis Bahtijarevic gegen spürbar stärker werdende Gäste sichtlich schwerer.  Auch Unsicherheiten der bis dahin sehr überzeugenden Schiedsrichter gaben den Gästen wieder Aufwind. Gleichzeitig wurde das Spiel Wölfe immer aggressiver und härter, wobei teilweise rüde Fouls nicht geahndet wurden. In dieser Phase erwies sich Lasse Hasenforther im Tor als starker Rückhalt seines Teams, so dass der VfL seinen Vorsprung halten konnte. Neben einem starken Deckungsverbund zeigten jetzt besonders Felix Jaeger und Eldar Starcevic, dass sie dieses Spiel nicht mehr hergeben wollten.

Als das Spiel weiter härter wurde, und durch Zeitstrafen etwas die Struktur verloren ging, nahm Bahtijarevic vier Minuten vor dem Ende noch einmal eine Auszeit. Diese nutze er, um mit der Mannschaft den im Training geübten Doppel-Kempatrick zu besprechen, der auch prompt gelang und von Tobi Weiler zum 24:15 vollendet wurde. Nachdem Felix Jaeger mit seinem fünften Tor den Schlusspunkt setzte, hatte der VfL das Spiel dann mit einer sehr starken Leistung deutlich mit 26:17 gewonnen.

VfL Gummersbach: Hasenforther (14/2 Paraden), Lubberich (2), F. Jaeger (5), Starcevic (8), M. Jaeger (6), Timm (3), Neitsch (1), Weiler (1)

Spielfilm: 5 min. 2:0, 10 min. 5:0, 15 min. 8:2, 20 min. 10:4, 25 min. Hz 13:6, 30 min. 16:8, 35 min. 17:11, 40 min. 19:12, 45 min. 23:14, 50 min. 26:17

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