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+++ VFL-NEWS +++

U23 verliert, hält aber die Klasse +++ U15 mit Hinspielerfolg in Solinge +++ Ernährungsberatung der Internatler mit der AOK

U23 3. Liga West

VfL Gummersbach U23

VfL Gummersbach – SG Langenfeld 21:23 (11:8)

Die U23 unterliegt im letzten Heimspiel der 3.Ligasaison 16/17 dem Vorletzten aus Langenfeld mit 21:23 (11:8), sichert sich aber dennoch den Klassenerhalt in der 3. Liga West.

„Eigentlich müsste ich der glücklichste Mensch der Welt sein“ sagte Trainer Denis Bahtijarevic noch 2 Stunden nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht über die Darbietung seiner Spieler in der gerade beendeten Partie gegen Langenfeld. „Wir spielen 25 gute Minuten, liegen vermeintlich sicher in Front und lassen dann alles vermissen, was uns bis dahin in diesem Spiel und in der Saison ausgezeichnet und uns den Klassenerhalt ermöglicht hat: Einsatz, Teamspirit und Glaube an die eigenen Fähigkeiten. Es war fast peinlich, wie wir uns hier präsentiert haben und lässt den Erfolg den wir heute feiern können, in einem viel zu faden Licht erscheinen“.

Die Spielgeschichte ist eigentlich schnell erzählt. Mit einer konzentrierten Leistung legt man durch einen Doppelschlag von Fynn Herzig schnell mit 2:0 vor, und kann den Gast lange Zeit in Schach halten. Über 4:2 und 6:3 erreichte das Spiel beim 109:5 und 11:6 seinen blau-weißen Höhepunkt. Basierend auf dem starken Lasse Hasenforther im Tor konnte ein vermeintlich sicherer Vorsprung erspielt werden und bei Ballbesitz bot sich danach sogar die Chance, mit 12:6 in Führung zu gehen. Da die Chance aber nicht genutzt werden konnte und Langenfeld stattdessen noch zweimal Treffen konnte, ging es mit einem 11:8 in die Kabinen.

Aus selbigen kam die U23 ähnlich schlecht raus, wie sie die letzten Minuten der ersten Halbzeit hatte spielen können. Fahrig und unkonzentriert im Passspiel und Abwehrverhalten war es dem Gast trotz einer starken Leistung Lasse Hasenforthers, möglich weiter zu verkürzen, auszugleichen und dann sogar zum 11:12 aus VfL-Sicht vorzulegen. Zwar ging nach über 10 torlosen Minuten am Stück in der 37. Minute endlich wieder ein Ball ins Tor der Rheinländer und Tobias Weiler glich zum 12:12 aus, doch mehr als ein kleines Strohfeuer sollte dieser Treffer nicht sein. Zwar stabilisierte sich die Abwehr und auch Hasenforther blieb seiner guten Linie treu, doch zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe der Mannschaft aus Langenfeld konnten die Gummersbacher nicht ausnutzen und sich wieder absetzen, sodass in der 48. Minute ein 14:16-Rückstand auf der Anzeigentafel leuchtete. Wer nun ein Aufbäumen erwartete, wurde leider enttäuscht. Bedingt durch blau-weiße Pomadigkeit in Angriff und Abwehr, konnte Langenfeld auf 22:17 weg ziehen und das Spiel somit vollends zu seinen Gunsten drehen. Zwar gelang in den letzten 4 Minuten noch einmal ein 4:1-Lauf, der jedoch nichts mehr am Endstand ändern sollte.

Bedingt durch die Niederlagen Volmetals in Minden und Ahlens zuhause gegen Lemgo, war dann aber zumindest der Druck des noch möglichen Abstiegs schnell verpufft und man konnte sich – zwar mit einem unnötig spannenden Saisonfinale – dem Glück des Klassenerhalts hingeben und selbigen zumindest im kleinen Maße feiern.

VfL: Hasenforther (17/1 Paraden), Hamers (1/1; Barten, Herzig (je 4 Tore), M. Jaeger, Weiler (je 3), Xhafolli (2), Dayan, Pauly, Starcevic, Stüber, Timm (je 1)

 

U15 WHV Halbfinale

U15 Oberliga

Bergischer HC – VfL Gummersbach 22:23 (15:14)

Die U15 des VfL Gummersbach gewann nach schwacher Anfangsphase am Ende am Ende knapp, aber verdient mit 22:23 beim Bergischen HC und konnte somit im Hinspiel einen kleinen Vorsprung für das in 12 Tagen stattfindende Rückspiel erarbeite.

Allen Beteiligten war bereits vor dem Spiel klar, dass das WHV-Halbfinale beim Bergischen HC ein schweres Spiel werde würden. Entsprechend nervös starteten beide Mannschaften in die Partie, in der der VfL mit dem 0:1 nach knapp 2 Minuten vorlegen konnte. Doch im Gegenzug glich der BHC aus und erspielte sich, bedingt durch viele Ballverluste und Entscheidungsfehler im Angriff, eine 6:2 Führung.

In der achten Spielminute nahm Trainer Philipp Wilhelm eine Auszeit und wies besonders auf die unvorbereiteten, überhasteten Aktionen im Angriff hin. Zunächst schien die Ansprache ihre Wirkung verfehlt zu haben, denn der BHC konnte erstmal eine 6-Tore Führung zum 9:3 aufbauen.

Doch angeführt vom bärenstarken Max Keil egalisierten die Blau-Weißen mit einem 5:0-Lauf die Führung vom BHC und ging mit einem hauchdünnen Rückstand in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt lebte das Spiel weiterhin mehr von der Physis beider Mannschaft, statt von spielerischer Ästhetik. In den kompakten 3:2:1-Deckungsreihen kämpften beide Mannschaft nun um jeden Ballgewinn, welches dem VfL mit zunehmender Spieldauer besser gelang. Über die 16:17-Führung durch Mathis Häseler, steigerte sich nun auch Torwart Dennis Stöcker und die U15 gingen folgerichtig mit 18:22, knapp zehn Minuten vor Spielende, in Führung. Allerdings versäumte die Mannschaft die Führung weiter auszubauen, sodass der BHC aufgrund der Vielzahl von technischen Fehler noch auf 22:23 verkürzte.

Trainer Philipp Wilhelm war am Ende zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und resümierte: „Wer in der ersten Halbzeit mit sechs Toren zurückliegt, der darf am Ende, trotz vier-Tore Führung in der zweiten Halbzeit, mit einem Tor gewinnen.“

Eine gute Grundlage für das Rückspiel, welches am 14.05.2017 um 15.00 Uhr in der SCHWALBEarena stattfindet. Über Zuschauer auf dem Weg in das WHV-Finale würden sich Mannschaft und Trainer freuen.

VfL: Stöcker (12/1 Paraden); Fanger (5 Tore), Häseler (8/3), Herbrandt (1), Keil (4), Kosakowski (1), Liedhegener (2), Soldanski (1), Wolfram (1), Viana, Hudak, Becker und Schönauer.

Handballakademie VfL Gummersbach

Ernährungspyramide, Zuckergehalt von Getränken und Essen sowie gesunde Ernährung sind nur drei Aspekte, die die Internatsspieler der Handballakademie VfL Gummersbach im Rahmen eines Workshops mit der AOK Rheinland/Hamburg und Diplom Oecothropholin Anja Jung von Rundum-Coaching kennen und erfahrbar machen konnten. „Uns liegt besonders viel an unseren Internatlern, insbesondere hinsichtlich der Ernährung und des richtigen und bestmöglichen Ernährungsverhaltens.

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Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Workshop durch die AOK ermöglicht werden konnte und unsere Athleten zum einen noch einmal die Grundlagen der gesunden Ernährung theoretisch auffrischen konnten und auch in der Praxis umsetzen konnten. Und das alles mit Möglichkeiten und Hilfestellung, die sie sich auch im Victors Residenz Hotel zunutze machen können“ so Akademieleiter Jan Schneider, der gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Maik Pallach sowie Teilinternatsleiter Stefan Donner dem Abend in den Räumen der AOK beiwohnte. „Es hilft den Jungs deutlich mehr, wenn jemand externes erzählt und Beispiele anbringt, wie gesund oder eben ungesund die ein oder andere Speise ist, die die Spieler zu sich nehmen“ lobt Stefan Donner, der sonst den Part des Kontrolleurs beim Frühstück und Abendessen übernimmt, die Durchführung des Abends. „Und wenn dann noch praktische Beispiele und Rezepte weitergegeben werden, die allesamt relativ fix zubereitet sind, ist den Jungs sehr gut geholfen“ ergänzt Maik Pallach.

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„Unser großer Dank geht natürlich an die AOK, die uns hier so freundlich durch Herrn Laflör begrüßt hat, uns die Küche samt Seminarraum hat benutzen lassen und die Durchführung so erst ermöglichte“ zeigte sich Jan Schneider dankbar für die erneute Unterstützung des langjährigen Partners der Handballakademie. Monika Jaeger der AOK ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass wir der Akademie helfen konnten und mit ihr gemeinsam einen tollen Abend/ Spätnachmittag verbringen konnten, der die Spieler, die im Internat wohnen, mit einigen wichtigen Infos zur gesunden, Sportler gerechten Ernährung versorgt hat. Dass die selbst gekochten und zubereiteten Essen dann auch noch allen sehr gut geschmeckt haben rundet die Veranstaltung natürlich doppelt ab“.

Auch Anja Jung zeigte sich begeistert von der Veranstaltung, die in Bezug auf Sport bislang Vorträge gehalten hat. „Der persönliche Dialog und das gemeinsame Zubereiten der Speisen böten eine ganz andere Qualität und Effektivität, um die Bedürfnisse und das Wissen der Jungs auf einen Nenner zu bringen.“

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