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+++ VFL-NEWS +++

+++ U23 gegen Korschenbroich gefordert +++ U17 Mittelrheinliga muss nach Würselen +++ U15 in der Verbandsliga nach Opladen +++ Lernen lernen voller Erfolg für U15-Spieler +++

U23 3. Liga West

U23

VfL Gummersbach – TV Korschenbroich

Freitag, 20 Uhr, SCHWALBE arena

Auch nach der deutlichen 17:28-Pleite gegen den damaligen Tabellenletzten Ratingen und damit der vierten Niederlage in Folge geht bei der U23-Mannschaft des VfL Gummersbach der Blick nach vorne. Das Verletzungspech und die Abberufung von Spielern ins Bundesligateam haben den Kader zuletzt zwar geschwächt, doch Trainer Denis Bahtijarevic hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass er das verbleibende Team weiterentwickelt, um so gegen die Teams auf Augenhöhe bestehen zu können.

Eine dieser Mannschaften könnte der Korschenbroicher TV sein. Der Fünfte der Vorsaison rangiert aktuell mit 6:14 Zählern auf Rang zehn der Drittligatabelle. Gummersbach (12.) hat mit 4:14 Punkten nur einen Zähler Abstand vom ersten Abstiegsplatz. Allerdings sollte man sich vom Tabellenstand der Niederrheiner nicht zu sehr blenden lassen. Gegen Spitzenteams wie Hagen oder Dormagen konnte der TV zwar nicht doppelt punkten, allerdings gingen beide Partien denkbar knapp mit nur einem Treffer Unterschied verloren.

Nach einem 30:27 über den TuS Volmetal in der Vorwoche brennt das Team von Ronny Rogawska darauf, auch beide Punkte aus Gummersbach zu entführen, um so den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu behalten. Rogawska ist ein äußerst erfahrener Trainer. Der Däne, seit 2012 beim TVK, führte als Co-Trainer von Richard Ratka die HSG Düsseldorf in der Saison 2003/2004 zurück ins Handballoberhaus. Genau wie 2008/09, als Georgi Sviridenko Cheftrainer bei der HSG war. Der Weißrusse kam bekanntlich in der Spielzeit 2013/14 zum VfL, um hier die U23 zu übernehmen.

Den kommenden Gegner bezeichnet VfL-Coach Denis Bahtijarevic als „gute Mannschaft mit einer starken ersten Sieben und einem deutlich schwächeren zweiten Anzug. Ziel des VfL müsse sein, zu der Leistung in Angriff und Abwehr zurück zu kehren, die das Team in den ersten Spielen gezeigt habe. „Dann sollten wir auch beide Punkte in Gummersbach behalten.“

Zuletzt habe sich immer deutlicher ein Abwärtstrend offenbart, den es zu stoppen gelte. Personell ist Bahtijarevic wieder besser ausgestattet. So wird Mittelmann Sebastian Schöneseiffen wieder im Angriff dabei sein, Marcel Timm soll die Abwehr verstärken und Lasse Hasenforther steht neben Max Hamers auf der Torhüterposition zur Verfügung. Weiterhin verletzt sind Fynn Herzig und Tim Kolb.

 

U17 Mittelrhein Oberliga

U17 MittelrheinOberliga

HSG Würselen – VfL Gummersbach

Samstag, 19.11.2016, 15.30 Uhr, Würselen

 

U15 Verbandsliga

U15 Verbandsliga

TuS 82 Opladen– VfL Gummersbach

Samstag, 19.11., 15 Uhr, Leverkusen-Opladen

 

„Lernen lernen“ die dritte

IMG_1164 Bereits in die dritte Runde „Lernen lernen“ ging es vorletztes Wochenende mit der U15  und dem Bildungspartner der Handballakademie VfL Gummersbach von „moment: talent!“.

In den neu geschaffenen Räumen in der Schützenstraße, konnten Anne Ferchau und Dr. Kerstin Krobbach 11 bzw. 10 Spieler der U15 zum 2-tägigen Workshop rund um das Thema Lernen und Lerntechniken begrüßen, die ihr ersten Jahr beim VfL bzw. in der U15 absolvieren.

 

Voll engagiert und motiviert nutzten die Spieler die Möglichkeit, das bisher in der Schule bereits gelernte zu überarbeiten und gegebenenfalls zu korrigieren, bzw. zum ersten Mal überhaupt mit verschiedenen Lerntechniken in Berührung zu kommen, auszuprobieren und für sich zu entscheiden, welche der zahlreichen Techniken sie denn zukünftig ausprobieren möchten.

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„Wir waren wieder beeindruckt von der scheinbar unendlichen Energie der C-Jugend-Spieler, die sich am Freitag immerhin bis 19.00 Uhr tapfer geschlagen haben und sich auch am Samstag mit hohem Engagement auf das Thema eingelassen haben. Daneben haben sie wohl auch noch ein sehr gutes Spiel gehabt. Wirklich beachtlich!“ zeigte sich Anne Ferchau begeistert von der positiven und offenen Grundeinstellung der Spieler von VfL-Trainer Philipp Wilhelm.

„Die Schule ist und bleibt ungemein wichtig im Leben eines jeden Spielers“ so Wilhelm, der weiter ausführte „aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell der Handball in den Hintergrund rückt, da man durch Verletzungen zurück oder gar ganz aus dem Sport geworfen wird. Wenn man im schlimmsten Fall, also der Sportinvalidität, ein zweites Standbein hat, ist das ungemein viel Wert. Deshalb begrüße ich die Zusammenarbeit mit Moment: Talent sehr.“

In den nächsten Wochen werden die Spieler nun die gelernten Maßnahmen im täglichen Leben ausprobieren und in Einzelgesprächen noch vor den Weihnachtsferien auswerten. Diese sollen dann letzte Stellschrauben korrigieren, um so das Lernen für und in der Schule zu erleichtern. Denn, so sind sich alle Beteiligten klar und sicher, „muss ich weniger Zeit und Gedanken an die Schule verwenden, weil ich dort erfolgreich bin, fällt es mir leichter, mich anderen Sachen voll und ganz zu widmen.“ Der zeitliche Aufwand für den Nachwuchsleistungssport ist mit bis zu 10 Stunden Handball- Turn- und Krafttraining immens, ohne Fahrt- und Wegezeiten gerechnet.

Und zu guter Letzt ist es für die Karriere nach der (möglichen) Karriere von großem Vorteil durch eine gute schulische Ausbildung, auch eine gute Anschlussbildung zu haben. Ob Studium oder Ausbildung ist völlig unerheblich. Gelernt werden muss ein Leben lang. Mit den richtigen Techniken kann es schneller, besser und effizienter passieren. Und hat somit mehr Zeit sich Anderem zu widmen.

 

 

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