VfL-News

+++ VfL U23 spielt im Angriff nicht zusammen +++ U19 gewinnt enges Spiel gegen Essen +++ U17 trotzt kurzfristigem Harzverbot +++ U15 müssen sich geschlagen geben

U23 3. LigaU23

Leichlinger TV – VfL Gummersbach 40:28 (23:12)

Nach der 19:31-Pleite in der Vorwoche gegen den Longericher SC  kann der Bundesligaunterbau des VfL Gummersbach auch gegen den Leichlinger TV nicht bestehen und geht klar mit 40:28 (23:12) unter. Allein der aktuell beste Torschütze der Liga, Maik Schulze, traf 13 Mal für den LTV. Auf Gummersbacher Seite tat sich Felix Jaeger mit 7/2 Toren als bester Werfer hervor. Nach der dritten Niederlage in Folge ist die U23 wieder in Richtung Tabellenkeller unterwegs.

Trainer Denis Bahtijarevic war dennoch nach dem Abpfiff deutlich zufriedener als vor einer Woche gegen Longerich. Seine Jungs hätten Teamgeist gezeigt, fand er. In den ersten 30 Minuten habe der VfL in der Abwehr schlecht gestanden und dann schon bald von Leichlingen Tor um Tor kassiert. „Und vorne sind wir zwar schnell in Tempogegenstöße gekommen, doch mit unseren technischen Fehlern haben wir uns selber um den Erfolg gebracht.“

Nach dem Seitenwechsel habe die Defensive klar besser gestanden, so dass auch die Torleute besser ins Spiel gekommen seien. „Wenn wir nur die zweite Halbzeit betrachten, dann verlieren wir diese nur mit 17:16. Gegen eine Mannschaft wie Leichlingen muss man am Ende damit zufrieden sein.“ Was dem Trainer nicht gefallen hat, war, dass die Mannschaft in der Offensive nicht miteinander gespielt habe. „Wir haben den Teamgeist über die gesamten 60 Minuten behalten, doch das kollektive Spiel hat uns einfach an diesem Abend gefehlt. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir uns im Vergleich zu Longerich doch klar verbessert haben.“

Bereits in den ersten 30 Minuten hatte der LTV seinen Express gut auf die Schiene bekommen. Elf Tore hinkte der VfL schon zum Seitenwechsel hinterher. Das hatten sich Denis Bahtijarevic und sein Trainerkollege, der Ex-Leichlinger Maik Pallach, sicherlich anders vorgestellt. Gummersbach machte zwar wie in der Vorwoche gegen Longerich die erste Führung klar und erzielte durch Max Jaeger auch noch das 2:1, doch dann waren die Hausherren am Zuge, die in der neunten Minute durch einen Treffer des Ex-Gummersbachers Tim Hilger bereits mit 7:3 in Führung gegangen waren. Carsten Lange, ein weiterer Ex-Gummersbacher in Reihen des LTV, machte das 10:4 nach 13 Minuten. Dank der Tore von Felix Jaeger, der in der 20. Minute das 8:14 für die Gummersbacher markierte, hielt sich der Abstand zu den Routiniers des LTV zunächst noch in Grenzen. Doch spätestens in der 28. Minute, als erneut Lange zum 20:11 für die Blütenstädter traf, war für den VfL nichts mehr zu holen.

Auch die zweiten 30 Minuten begannen aus Sicht der Gastgeber nach Maß, denn in der 37. Minute konnte Moritz Barwitzki bereits zum 28:15  einwerfen. Diesen deutlichen Vorsprung konnte Leichlingen in der Folge scheinbar mühelos verwalten, so dass die beiden Teams zwischenzeitlich bis zu 14 Tore voneinander trennten. In den Schlussminuten konnten Shawn Pauly und Magnus Neitsch mit ihren Treffern zwar noch für Ergebniskosmetik sorgen, doch an der Deutlichkeit des Ergebnisses vermochte auch das nichts zu ändern.

VfL: F. Jaeger (7/2), M. Jaeger (5), Neitsch (4), Xhafolli (2), Barten (3), Pauly (3), Stüber (1), Ronge (3).

 

U19 JBLH West

U19 JBLH

VfL Gummersbach – TUSEM Essen 25:24 (13:14)

Stetig wechselnde Führungen, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die in einer Blauen  Karte für Trainer Bahtijarevic gipfeln sowie ein überragender Fynn Herzig: So sahen die Schlagworte zur Partie der U19 am vergangenen Sonntagnachmittag in der Gummersbacher SCHWALBEarena aus, an dessen Ende ein knapper 25:24 Sieg für die Blau-Weißen Gastgeber stand.

VfL-TUSEM (46)

2 Minuten dauerte es, bis zum ersten Mal ein Ball im Netz zappelte, als der Gast aus Essen mit 1:0 in Führung gehen konnte. Bis dahin hatten beide Teams bereits je ein Mal das Torgestänge getroffen bzw. der Torhüter pariert, bevor ein – bezeichnender Weise – abgefälschter Ball den Weg ins Gehäuse von Julian Malek fand. Im Gegenzug konnte Fynn Herzig mit dem ersten seiner an diesem Tag überragenden 11 Tore ausgleichen. Marcel Timm blockte den Wurf der Gäste und konnte im Gegenzug zum 2:1 einnetzen. Bis zum 6:3 konnte sich der VfL nun weiter absetzen und zwang den Gästetrainer in der 12. Minute zur ersten Auszeit. Und diese sollte Wirkung zeigen: in den folgenden acht Spielminuten glich der Gast aus (8:8) und zwang dadurch Denis Bahtijarevic zu seiner ersten Auszeit. Diese sollte jedoch nicht so wirkungsvoll sein, wie die seines Trainerkollegen kurze Zeit zuvor. Essen spielte nun druckvolle rund zielstrebiger ohne jedoch mehr als zwei Tore zwischen die Teams zu bringen. Zur Halbzeit war mit 13:14 somit noch alles offen, zwei Punkte in Gummersbach zu halten.

Kurz nach der Pause – Jonas Stüber hatte zuerst den Ausgleich geworfen und Essen per 7-Meter wieder vorgelegt – dann die Szene die bei allen Zuschauern, Spielern und Verantwortlichen auch bzw. insbesondere nach dem Studium des Videomaterials immer noch für Kopfschütteln sorgte: Philipp Krefting geht im 1:1 mit einem tollen Überzieher an seinem Gegenspieler vorbei, springt mit dem rechten Bein ab, wirft den Ball ins Tor und die Schiedsrichter pfeifen zur Verwunderung aller – jedoch nicht zum ersten Mal in diesem Spiel – Schrittfehler und somit Freiwurf für Essen. Danach murmelte der Trainer das Zitat von Götz von Berlichingen vor sich hin, was die Schiedsrichter als Beleidigung auffassten und ihm unvermittelt die blaue Karte unter die Nase hielten. Ein Spiel Sperre (am Sonntag gegen Minden) wird dem Cheftrainer somit aufgebrummt, eine zuerst befürchtete längere Sperre bleibt ihm und dem Verein jedoch erspart.

VfL-TUSEM (14)

Von diesem Zeitpunkt an war somit Co-Trainer Philipp Wilhelm auf der Bank für das Team verantwortlich und musste mit an sehen, wie sein Team bis zum 14:18 weiter ins Hintertreffen geriet, bevor er sein erstes Time-Out als Trainer der U19 zog. Damit hatte Wilhelm der Mannschaft die Nervosität genommen und sie neu eingeschworen. Basierend auf einer starken Abwehr und einem bis auf wenige Ausnahmen konzentrierten und zielstrebigen Angriffsspiels, führte man keine neun Minuten später wieder mit einem Tor (19:18).

Dennoch sollte dies bis zum letzten entscheidenden Wurf von Fynn Herzig die letzte Führung des VfL bedeuten. Über 19:20 (48.) 21:23 (53.) und 23:24 (56.) lag die U19 dauerhaft in Rückstand, konnte jedoch stets egalisieren. In der 56. Minute dann eine weitere Kuriosität: Julian Malek saß zu Gunsten eines weiteren Feldspielers auf der Bank, der Angriff wurde abgepfiffen und Malek wollte zu schnell zurück aufs Feld, sodass die Schiedsrichter zu Recht auf Wechselfehler und somit 2 Minuten-Strafe für den Torhüter entschieden. Durch den HVM-Lehrgang der 2000er Jahrgänge, war kein weiterer Torhüter mit auf der Bank, sodass Feldspieler Lennart Mentges ins Tor ging. Ein Offensivfoul Essens, ein Tor von Jonas Stüber zum 24:24 und eine anschließende Parade in bester Andi-Schmid-Manier später, verließ Mentges die Platte wieder um dem Etatmäßigen Torhüter Malek wieder Platz zu machen.

Julian Malek konnte sich dann gleich darauf mit einer Parade bei seinen Kollegen für das Missgeschick revanchieren und sicherte seiner Mannschaft die nächste Möglichkeit auf einen Sieg im Duell der Bundesligisten.52 Sekunden vor Schluss bat Wilhelm seine Mannen noch einmal zur Auszeit und besprach den vermeintlich letzten Angriff. Unter angezeigtem Zeitspiel schloss Fynn Herzig ab, doch der Torhüter Essens parierte stark, sodass Essen noch die Möglichkeit blieb erneut in Führung zu gehen. Die Gästen setzten nun alles auf eine Karte, nahmen den Torhüter vom Feld und brachten einen weiteren Spieler. Auch Essen wurde das passive Vorwarnzeichen gezeigt, warf aufs Tor, doch Eldar Starcevic blockte den Ball mit einem Arm und ermöglichte so Fynn Herzig quasi mit dem Abpfiff den 25:24 Siegtreffer!

VfL-TUSEM (31)

„Dass wir uns trotz der Probleme die wir im Spiel hatten, aus den misslichen Lagen herausgekämpft haben, zeigt den wahren Charakter dieser Truppe! Wir haben einen starken Gegner besiegen können und werden darauf nun aufbauen!“ fasst ein zufriedener Trainer das Spiel zusammen.

VfL: Starcevic (1), Neitsch (3), Xhafolli, Herzig (11/4), Timm (3), Borisch, Krefting (1), Pauly (1), Stüber (5)

 

U17 Regionalliga-Nordrhein

U17 Nordrheinliga

SC Bayer 05 Uerdingen – VfL Gummersbach 22:35 (11:16)

Die B-Jugend des VfL konnte am Samstag ihr Spiel gegen  den SC Bayer 05 Uerdingen mit 13 Toren Vorsprung 22:35 gewinnen. Trainer Jamal Naji war im Großen und Ganzen mit dem Verlauf des Spiels nicht zufrieden. In der Uerdinger Halle durfte kein Harz benutzt werden.  Dies wurde erst kurz vor Spielbeginn bekannt gegeben und war  deshalb in den vorangegangenen Trainingseinheiten nicht berücksichtigt werden. Das hatte zur Folge, dass sich die Gummersbacher Jungs sehr schwer damit taten. Im Angriff konnte man den Ball von Beginn an gut laufen lassen und Tore über den Außensektor erzielen. Allerdings hätte die Trefferquote von diesen Positionen noch höher sein können. Alles in allem war dar das Spielniveau nicht hoch und die  VfL-Spieler konnten zunächst immer nur ihre Vier- bzw. Fünf-Tore-Führung  halten.  In der 2. Halbzeit gelang dann aber ein schneller Ausbau der Führung auf 10 Tore. Letztendlich konnten die Gummersbacher aber gegen Bayer Uerdingen  nicht alles zeigen, was sie können. Man darf auf die nächsten Spiele gespannt sein.

VfL: Klama (8 Paraden), Gossens(13 Paraden);  Gonschor (4 Tore), Weiler (6), Häseler (2), Klama (2), Kiesler (5), Malek (4), Athanassoglou (2), Molz (6), Busch (4/1)

 

U17 MIttelrheinOberliga

U17 MittelrheinOberliga

VfL Gummersbach – HSG Rösrath 22:26 (10:13)

Abwehrfehler, zu viele Fehlwürfe und technische Fehler – das ist das knappe Resumée aus der Begegnung der U17 I des VfL Gummersbach gegen die HSG Rösrath am vergangenen Samstag zu Hause, weshalb sich die Mannschaft von Thomas Möller auch mit 22:26 geschlagen geben musste. Trainer Möller war konsterniert: „Wir schaffen es nach wie vor nicht, bis auf wenige Ausnahmen, das im Training Erlernte dann auch im Spiel umzusetzen.“ Der Abwehr gelinge es nicht, die Angriffe der beiden maßgeblichen Gegenspieler außer Gefecht zu setzen. Phasenweise arbeiteten sich die Blau-Weißen an einen Ausgleich heran, fielen aber in kürzester Zeit auch wieder bis zu 6 Tore zurück. Auch wenn sie phasenweise etwas nervös und fahrig wirkten, so holte das VfL-Team doch gegen Ende nochmal auf und trug damit dem Umstand Rechnung, dass sich die Fitness definitiv gesteigert hat.

VfL: Banaschewitz (10 Paraden); Böhm (7), Müller (4), Dohrmann (3), Dordic (3), Naumann (2), Keil (2), Deaconescu (1)

 

U15 Oberliga

U15 Oberliga

TSV Bayer Dormagen – VfL Gummersbach 36:35  (17:21)

Am Sonntag gastierte die Mannschaft von Trainer Philipp Wilhelm beim TSV Bayer Dormagen. Man hatte sich viel für das Spiel vorgenommen, sodass der VfL entsprechend konzentriert begann. Aus einer guten Abwehr heraus kam man durch Gegenstöße zu leichten Toren, führte somit nach 17 min mit 16:8, sodass Dormagen eine Auszeit nehmen musste. Nach der Auszeit kam Dormagen besser ins Spiel und begannen die Aufholjagt. Mit einem 4 Tore Vorsprung ging der VfL in die Pause. Nach der Pause schmolz der Vorsprung des VfL immer weiter. Die Blauweißen wurden nervös, die Aktionen im Angriff als auch in der Abwehr zeigten keine Wirkung mehr. Dormagen glich aus und gewann das Spiel letztendlich knapp mit 36:35.

Vfl: Stöcker (21 Paraden); Bening (2 Tore), Keil (6), Liedhegener (4), Fanger (1), Häseler (15), Kosakowski (3), Herbrand (2),Viana da Rocha (1), Schönauer (1)

 

U15 Verbandsliga

U15 Verbandsliga

VfL Gummersbach – TSV Bonn rrh. 27:32 (14:18)

Im ersten Spiel nach der Herbstferien-Pause kam der TSV Bonn rrh. In die SCHWALBEarena. Beide Teams hatten vor dem Spiel ein ausgeglichenes Punktekonto. Am Ende konnte sich Bonn mit 32:27 gegen die U15 Verbandsliga-Mannschaft des VfL durchsetzen.

Bis zum 5:6 konnte der Gummersbacher Nachwuchs dranbleiben, doch dann sorgten ein paar Fehlwürfe und technische Fehler dafür, dass sich Bonn über ein 15:9 (18.) bis zur Pause auf 18:14 absetzen konnte. In der Pause stellte Trainer Tobias Schröter, dem fast nur Spieler des 2003er Jahrgangs zur Verfügung standen, die Jungs dann noch einmal neu ein. Mit Erfolg. Beim 22:24 war der Anschluss fast geschafft, doch das 26:30 kurz vor Schluss war dann die endgültige Entscheidung.

Trainer Tobias Schröter resümierte: „Im Spiel waren wieder sehr gute Ansätze. Wir sind diesmal ein wenig an uns selbst gescheitert. Wir haben uns super Wurfpositionen erspielt, aber leider kein Wurfglück gehabt. Für die nächsten Spiele müssen wir auch noch an unserer Zuordnung in der Deckung arbeiten.“

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