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U23 möglicherweise doch noch mit Chancen im Abstiegskampf

U23 3. Liga WestU23 - TV Korschenbroich (23)

Handball Sport Gummersbach-Derschlag – SG Ratingen

Sonntag, 17. April, 17 Uhr, Sporthalle auf dem Epelberg, Derschlag

Die bereits als gescheitert abgehakte Mission Klassenerhalt hat für die Handball Sport Gummersbach-Derschlag eine Wende genommen, die noch einmal hoffen lässt. Waren am vergangenen Wochenende nach der deutlichen Niederlage in Halver die Köpfe erwartungsgemäß nach unten gegangen, sorgte unter der Woche eine Nachricht aus Auerbach überraschend für deutlich bessere Laune.

Der SV Auerbach hat als Achter der Oststaffel seinen Rückzug aus der Dritten Liga verkündet. Das hat zur Folge, dass alle Mannschaften auf Platz 14 in den Ligen Nord, Süd, West und Ost in einer Relegation den frei werdenden Platz der Auerbacher unter sich ausmachen. Das alles unter der Voraussetzung, dass sich der HSV Hamburg mit seiner U23 sportlich für die 3.Liga qualifiziert. Sollte dies nicht geschehen, könnte es wiederum Änderungen geben.

So weit, so gut, doch die Gummersbacher Mannschaft von Trainer Jörg Lützelberger ist derzeit auf Rang 15 in der Gruppe West. In den verbleibenden drei Spielen wird es also darum gehen, den Soester TV von Rang 14 noch zu verdrängen. Ein Punkt trennt die beiden Teams. Während der SV noch die HSG Varel-Friesland, den Neusser HV und den TSV GWD Minden als Gegner haben wird, müssen die Oberberger gegen die SG Ratingen, den Longericher SC und den OHV Aurich auflaufen. Welches Restprogramm nun leichter und welches schwerer ist, darüber kann man viel spekulieren. Verlässliches wird dabei aber nicht herauskommen, denn die Spiele dieser Saison haben nun schon mehrfach gezeigt, dass im Grunde jeder jeden besiegen kann.

Und diesen Beweis muss die Handball Sport Gummersbach-Derschlag am Sonntag vor heimischem Publikum gegen Ratingen antreten. Die SG steht als Tabellenachter im sicheren Mittelfeld der Liga. Mit einer starken Deckung machen die Ratinger dem Gegner gerne das Leben schwer. Die Kreisläufer Damian Janus und Sebastian Bartmann spielen hierbei eine zentrale Rolle. Denker und Lenker der Mannschaft aber ist deren Spielertrainer Simon Breuer. Dass er seine Mitspieler nicht wie gewohnt in Szene setzt, wird Aufgabe der heimischen Defensive sein. Diese hatte nach dem starken Auftritt gegen Habenhausen in Halver wie ein löchriger Käse ausgesehen, durch den die Angreifer nach Lust und Laune durchmarschierten.

„Wir haben jetzt noch drei Endspiele, in denen wir die Möglichkeit haben, an Soest vorbei zu kommen, ehe es dann in einer Relegation endgültig um den Klassenverbleib gehen wird“, erläutert Trainer Jörg Lützelberger. Er wird mit der Mannschaft auf der Zielgeraden noch einmal alles geben, um diese Chance zu nutzen.

 

 

 

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