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+++ VFL-NEWS +++

U23 schrammt knapp an Überraschung vorbei +++ U17 NRL mit Kantersieg +++ U17 MRL verliert, gewinnt aber dennoch +++ U15 verliert großen Kampf im HVM-Halbfinale gegen Swist

U23 3. Liga WestU23 - TV Korschenbroich (23)

VfL Fredenbeck – Handball Sport GM-Derschlag 30:28 (15:13)

Die Handball Sport Gummersbach-Derschlag hat am Samstagabend eine Sensation in der dritten Liga nur knapp verpasst. Der von Jörg Lützelberger trainierte Bundesligaunterbau des VfL Gummersbach hat beim Mitfavoriten für den Aufstieg in die zweite Bundesliga, dem VfL Fredenbeck, mit 28:30 (13:15) verloren.

Bis zur letzten Sekunde war ein Punktgewinn für die Gummersbacher drin, denn nachdem Alexander Arnold in der 58. Minute zum 26:29 verkürzt hatte, machte Alexandre Brüning das 27:29 (59. Minute). Mit dem Treffer von Marco Curcic zum 28:29 nach 59:30 min. war das Remis noch möglich, doch mit dem Abpfiff traf Fredenbecks Lars Kratzenberg zum 30:28 für die Hausherren.

Bester Werfer für die Oberberger war der bärenstarke Kreisläufer Vladislav Veselinov mit acht Treffern, der allerdings in der Schlussphase nicht mehr auf dem Platz stand, nachdem er in der 57. Minute zum dritten Mal zwei Minuten erhalten hatte und somit disqualifiziert werden musste.

„Ich kann der Mannschaft kaum etwas vorwerfen“, sagte nach der Partie Jörg Lützelberger. Im Gegenteil: „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, denn sie hat ihr Ziel, in Fredenbeck zu gewinnen, über 60 Minuten konsequent verfolgt“, so der Trainer. Die Mannschaft habe in der Zeit, in der er nun Trainer ist, ihr „bestes Spiel“ gemacht. Man könne von Woche zu Woche die Entwicklung sehen, freute er sich.

Gleich zu Beginn legte die HSG auf 3:1 durch ein Tor von Veselinov vor. Der VfL konnte zwar nach zwölf Minuten (5:5) durch einen Treffer von Jonas Buhrfeind egalisieren, doch in der Folge waren es die Gäste, die dem Meisterschaftsanwärter ihr Spiel aufdrückten und nach 18 Minuten durch einen Treffer von Ioannis Frangis mit 10:7 in Führung gingen.

Diesen Vorsprung konnte das Team von Jörg Lützelberger in der Folge aber nicht halten, so dass Fredenbeck noch bis zum Pausenpfiff auf 15:13 vorlegte. Das brachte die HSG aber nicht von ihrem Kurs ab. Auch ein Vorsprung von vier Treffern für den VfL nach 36 Minuten sollte die Oberberger nicht entmutigen. Und die Moral wurde belohnt, denn nach 46 Minuten waren die Gäste wieder da, als Veselinov das 22:23 markierte. Doch nun war erneut Fredenbeck an der Reihe und marschierte bis zur 57. Minute noch einmal auf vier Treffer davon, ehe die HSG ihren Schlussspurt ansetzte, für den sie aber nicht mehr belohnt wurde.

„Der Schluss war ähnlich wie gegen Korschenbroich nur mit dem Unterschied, dass der VfL seinen Vorsprung über die Zeit gebracht hat“, sagte Lützelberger. Fredenbeck habe alles geben müssen, um beide Punkte daheim zu behalten. Anders sei gewesen, dass der VfL ab der 20. Minute physisch mit mehr Präsenz auf dem Platz gestanden habe. Und zudem eine gute Feuerkraft aus dem Rückraum besessen habe. Schließlich sei Fredenbecks Kreisläufer Fabian Schulte-Berthold nur schwer zu kontrollieren gewesen. Er traf allein schon fünf Mal. In der Summe aber ist Lützelberger davon überzeugt, dass er mit der Mannschaft auf dem Weg ist, der zum Klassenerhalt führen wird. „Neun Endspiele haben wir noch vor uns und wir würden uns riesig freuen, kommendes Wochenende gegen Varel vor einer großen Heimkulisse spielen zu dürfen. Das wäre für die Mannschaft die halbe Miete in diesem so wichtigen Spiel.“

Bitter für die HSG ist indes, dass sich Lukas Bader erneut schwer verletzt hat. Und zwar diesmal an der rechten Schulter. Ihm droht vermutlich ein erneuter, mehrwöchiger Ausfall. „Lukas ist nach sechs Wochen Verletzungs-Pause wieder gut zurückgekommen. Da ist es besonders ärgerlich, dass er uns vermutlich abermals für längere Zeit nicht unterstützen kann“, sagte Lützelberger. Wie schwer die erneute Verletzung des Linkshänders ist, müssten die Untersuchungen zu Beginn der kommenden Woche zeigen.

Tore HSG: Curcic (5), Veselinov (8), Frangis (2), Arnold (2), Bader (2), ten Velde (3), Brüning (5/2), Pfeil (1)

Tabelle 3. Liga West

 

U17 NordrheinligaU17 NRL

VfL Gummersbach vs. Leichlinger TV         (15:3)           29:12

Mit einem ungefährdeten 29:12 Sieg hat die B- Jugend in der Nordrheinliga zwei weitere Punkte eingefahren. Von Beginn an zeigten die Hausherren eine starke Leistung in der Defensive. Die Abwehr stand kompakt und gut aufgelegte Keeper zwischen Pfosten des VfL ließen den Rheinländern nur wenige Chancen. In der Offensive fanden die Oberberger über alle Positionen den erfolgreichen Abschluss ins Tor. Mit nur drei Gegentore wechselten die Seiten, entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Maik Pallach, der Jamal Naji vertrat, zur Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Der VfL zog weiter davon und gewann das Spiel gegen einen überforderten Leichlinger TV deutlich mit 29:12.

VfL: Malek, (1.- 25. Min. 9 Paraden), Klama, (25 -50. Min. 7 Paraden); Busch (7/2), Weiler je (4/1), Stüber, Müller, Mutyaba (je 4), Krefting, Pauly( je 2), Borisch, Küppers (je 1)

Tabelle U17 Nordrheinliga

 

U17 MittelrheinligaU17 MRL

Weidener TV – VfL Gummersbach 33:25 (15:12)

Am Samstag machte sich die U17 auf den Weg an die Holländische Grenze, um beim Weidener TV in Würselen das Halbfinalrückspiel zu bestreiten. Eindringlich gewarnt hatte VfL-Coach Jamal Naji vor der Partie. Trotz des komfortablen Hinspielsieges stehe sein Team noch nicht sicher im Endspiel. Und der Trainer sollte recht behalten. In der engen Weidener Halle entwickelte sich ein dramatisches Rückspiel, in dem der junge Bundesliganachwuchs beinahe noch ausgeschieden wäre. Dabei verlief zunächst alles nach Plan. Gummersbach kam gut aus den Startlöchern und hielt die Begegnung lange Zeit pari. Erst kurz vor der Pause konnte sich Weiden ein wenig absetzen, diesen Vorsprung bis zur 30. Minute aber nicht weiter ausbauen. Nun begann bei den Gästen allerdings das große Nervenflattern. „Wir waren in der Abwehr viel zu offensiv und haben ihren Halbrechten zu keiner Zeit in den Griff bekommen“, analysierte Naji die Schwächen seines Teams.

Gummersbach traf zudem kaum noch das Tor und musste Weiden nun Tor um Tor davonziehen lassen. Zudem schwächte sich der VfL noch durch ein Rote Karte selbst. Fünf Minuten vor dem Abpfiff der sehr guten Schiedsrichter erwachten die Gäste aber aus ihrer Lethargie und retteten angeführt vom starken Alexander Lindner das Ergebnis über die Zeit. „So einen Hexenkessel hatten die Jungs bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlebt“, freut sich Naji bereits auf das Finale, in dem die Kreisstädter auf die HSG Siebengebirge/Thomasberg treffen werden. In der Saison hatte man das Spiel auf dem Sonnenhügel hoch verloren, dafür aber das Rückspiel in Gummersbach genauso hoch gewonnen. Das Finale verspricht also ein spannendes Duell zu werden. Das erste Finalspiel findet am Sonntag, 28.02.2016, um 12 Uhr in der Schwalbe Arena in Gummersbach statt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.

VfL: Fraunhoffer (12.-44.: 10/1 Paraden), Stöcker (1..11./44.-50.), Lindner (9 Tore), Malek (6/2), Gonschor, Klama (je 3), Kießler (2), Dordic, Häßler (je 1), Lenz, Böhm, Stöcker, Fanger

Tabelle U17 Mittelrheinliga

 

U15 OberligaU15 OL

Swisttal VfL Gummersbach 32:27 (12:17;24:24)

Und wieder ging es nach Swisttal. Der Gastgeber im letzten Ligaspiel war auch der Gastgeber im Halbfinale KO-Runde um die HVM-Meisterschaft. Man trat ersatzgeschwächt, und mit einigen von der Grippe geschwächten Spielern zu diesem wichtigen Spiel an. Mann war gewarnt von der Swisttaler Offensive und hatte sich einiges vorgenommen. Trainer Philipp Wilhelm hatte seine Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestellt. Das Spiel begann optimal für den VfL. Die Blau-Weißen führten nach 10 Minuten mit 8:4 und der Trainer von Swisttal nahm die erste Auszeit. Der VfL ließ sich aber nicht von seiner spielerischen Linie abbringen. Die Mannschaft stand gut in der Abwehr mit einem gut aufgelegten Torhüter und im Angriff gab es auch nichts zu kritisieren, die Chancen die sich ergaben wurden in Tore verwandelt. So ging es mit 17:12 in die Pause.

Nach der Pause wurde Swisttal immer stärker. Die Blau-Weißenkonnten ihre Konzentration nicht mehr so hoch halten. Diese war auch bedingt durch die nicht so gefüllte Bank und viele durch die Grippe geschwächte Spieler. Nach und nach holte Swisttal auf und nach 50 min stand es 24:24. Es ging in die Verlängerung. Nach 53 Minuten stand es 26:24 für den VfL. Swisttal glich in der 55 Minute aus und gewann das Spiel nach 60 Min mit 32:27.Trainer Philipp Wilhelm sagte zum Spiel , wir haben gut gekämpft, gut gespielt nur am Ende fehlten auch die Wechselmöglichkeiten, und Glück um ein auf Augenhöhe geführtes Spiel zu gewinnen.“

VfL: Stöcker(0.-44.min 16/1 Paraden),Banaschewitz(44.-60.min7/1) Athanassoglou (4Tore), Böhm (4), Dohrmann (3), Fanger (7/1), Häseler (4), Malek(5)

Tabelle U15 Oberliga

+++ Geburtstage +++

Herzlichen Glückwunsch Andrej Sandru! Dem Spieler der U15 Verbandsligamannschaft gratulieren wir ganz herzlich nachträglich zum 15. Geburtstag, den er Samstag feierte! Alles Gute, Gesundheit und weiterhin maximale Erfolge mit deinem Team wünscht dein AkademieTeamAndrej_Sandru

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