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+++ VFL-NEWS +++

Ausrufezeichen der Handballakademie beim 25. Sauerlandcup +++ VfL Gummersbach feiert Zweifachtriumph +++ Hasenforther zum besten Spieler gewählt

IMG-20160103-WA0015„Deutschlands bestes Jugendturnier“, werben die Macher des seit 25 Jahren ausgetragenen Mendener Sauerlands-Cups. So gesehen kann die Handballakademie des VfL Gummersbach erst Recht stolz darauf sein, am Wochenende den begehrten Turniersieg sowohl mit der A- als auch mit der B-Jugend errungen zu haben. Das war bis dato nur der Nachwuchsabteilung des SC Magdeburg gelungen. Und so titelte bereits die örtliche Presse im Sauerland „Der ganz große Wurf des VfL Gummersbach“.

Während die U19 mit ihrem Trainer Denis Bahtijarevic einen 14:12-Finalerfolg über den SC DHfK Leipzig feierte, freute sich U17-Trainer Jamal Naji, dass sein Team den erstmals in Menden teilnehmenden MTV Lübeck mit 12:10 schlagen konnte. Dabei hatte der VfL gegen die Nordlichter in der Zwischenrunde noch alles andere als gut ausgesehen und mit 8:13 die einzige Turnierniederlage einstecken müssen.

In den beiden Finals ging es bis zum Abpfiff spannend zu. Juri Knorr, Sohn von Trainer und Ex-Nationalspieler Thomas Knorr, erzielte für Lübeck kurz vor Ende das 10:10. Das ließ die Handballer aus Schleswig-Holstein noch einmal hoffen. Doch dann sorgten Jonas Stüber und Pierre Busch auf Seiten des VfL dafür, dass der Pott ins Oberbergische ging und dass die Blau-Weißen in Freudentaumel ausbrechen konnten. Und mittendrin stand mit Tim Küppers ein Junge aus Menden im Trikot des VfL.

Ähnlich eng dann das Finale der U19. Gummersbachs Trainer Denis Bahtijarevic hatte die letzten Spiele gegen Leipzig in schlechter Erinnerung, denn Gummersbach hatte nur zu oft das Nachsehen. Doch das Blatt sollte sich diesmal wenden: Rund zwei Minuten vor Schluss deutete beim Stand von 11:11 schon vieles auf ein Siebenmeterwerfen hin. Sekunden vor dem Abpfiff nutzte Gummersbachs Sebastian Schöneseiffen beim 13:12 für den VfL seine Chance zum 14:12, womit der Turniererfolg perfekt und sein Trainer überglücklich war.IMG-20160103-WA0025

Das Double beim Sauerland-Cup war bisher einzig dem SC Magdeburg in den Jahren 2000 und 2006 gelungen. Den Gummersbacher Doppelschlag machte die Wahl von Lasse Hasenforther zum besten A-Jugendspieler des Turniers perfekt. Besser hätte die Nachwuchsabteilung des VfL Gummersbach nicht in das neue Jahr starten können.

Das fand auch Akademieleiter Jörg Lützelberger, der beiden Teams zu ihrem Erfolg gratulierte. Es mache ihn sehr stolz, mit den VfL Nachwuchsmannschaften innerhalb von nur 2 Spielzeiten ein so hochkarätiges Turnier sowohl in der C- und B- als auch der A-Jugend gewinnen zu können. Nach der Siegerehrung ließen sich die beiden Gummersbacher Mannschaften von ihren Fans feiern. Ein Blick in die Chronik der Akademie zeigt, dass der letzte Sieg beim renommierten Sauerland-Cup bereits einige Jahre her ist. So war eine A-Jugend der Blau-Weißen zuletzt im Jahr 2008 erfolgreich gewesen. Den Junior-Sauerland-Cup hatten Gummersbachs C-Junioren 2014 gewonnen.

Getrübt wurde die Freude über den Erfolg durch die Verletzungen von Ole Bisten (Unterarmbruch) und Simon Lubberich (Fußverletzung), denen Lützelberger für die Reha die notwendige Geduld und Motivation wünschte.

Die Gegner der U19 auf dem Weg ins Finale:

Vorrunde: JSG Menden Sauerland (25:11), Soester TV (32:12), LTV Wuppertal (22:16)

Zwischenrunde: GIW Meerhandball (19:13), Bergischen Panther (18:4)

Halbfinale: VfL Potsdam (13:9)

Gegner der U17 auf dem Weg ins Finale:

Vorrunde: TV Hüttenberg (18:11), TV Korschenbroich (36:2), JSG Menden (30:8)

Zwischenrunde: HTV Sundwig-Westig (14:8), MTV Lübeck (8:13)

Viertelfinale: TSV Bayer Dormagen (13:12).

Halbfinale: HF Lemgo (20:7).

 

 

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