150605 Hamburg / O2-World
DKB Handball Bundesliga
HSV Hamburg - VfL Gummersbach

Simon ERNST (VfL GM/RM/3) im Angriff.

VfL müht sich – Ernst in Brasilien im Halbfinale

Der VfL setzte sich in Linden gegen Hüttenberg durch - morgen wartet der Bergische HC - Simon Ernst mit U21 im Halbfinale

Am gestrigen Abend setzte sich der VfL gegen den Drittligisten Hüttenberg im ersten Spiel Linden-Cups durch. Das nächste Gruppenspiel findet am morgigen Freitag (20:15 Uhr) gegen den Liga-Konkurrenten Bergischer HC statt. Samstag geht es dann weiter gegen die HSG Wetzlar.

VfL Gummersbach – TV Hüttenberg 28:24 (15:13).

Gegen den Drittligisten reichte es für die Oberberger gestern Abend allenfalls zu einer mittelmäßigen Leistung. Zwar begannen die Oberberger in beiden Halbzeiten gut, aber die Konstanz fehlte. „Wir haben bei Führungen zu viele unnötige Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass wir das Spiel nicht frühzeitig entscheiden konnten“, ärgerte sich Trainer Emir Kurtagic. Hinzu kam, dass sich der VfL gegen die offensive Deckungsvariante der Hüttenberger schwer tat. Nicht mit dabei waren Raul Santos und Mark Bult, die nach den vielen Einheiten in dieser Partie geschont wurden. Beide wurden allerdings durch Zufelde und Persson gut vertreten.  Beste Werfer für den VfL waren Florian von Gruchalla (10), Christian Zufelde (5) sowie Magnus Persson (5/1). Matthias Puhle machte mit zehn Paraden ebenfalls ein starkes Spiel, Carsten Lichtlein hielt vier Bälle.

Simon Ernst sorgt in Brasilien für Furore

 Abseits der VfL-Vorbereitung, sorgte der Gummersbacher Spielmacher Simon Ernst bei der U21-WM in Brasilien mit seinem Team weiter für Furore. Bereits in der Vorrunde blieb das deutsche Team ungeschlagen, und Ernst war mit 24 Toren einer der Dreh- und Angelpunkt im Team von Markus Baur. Vor 5.000 Zuschauern im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber erzielte der Gummersbacher kurz vor Schluss den letzten Treffer, der das Remis sicherte.

Im Achtelfinale war das Team aus Argentinien ebenfalls kein Stolperstein, denn auch hier setzten sich die Deutschen deutlich mit 27:18 durch. Ernst steuerte einen Treffer bei. In der vergangenen Nacht mitteleuropäischer Zeit gab es dann ein Torfestival gegen Weißrussland, bei dem die deutsche Equipe mit 43:37 die Oberhand behielt. Im Halbfinale wartet nun am morgigen Freitag (19:30 Uhr unserer Zeit) Dänemark.

Kurtagic verfolgte das Geschehen in Südamerika ebenfalls gebannt. „Ich verfolge mit großem Interesse die Statistiken und habe auch schon zwei Spiele live gesehen. Simon macht einen guten Eindruck, ebenso wie die gesamte Mannschaft. Ich denke, dass für die Truppe sehr viel möglich ist“, erklärt Kurtagic.

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