150801 Linden / Sporthalle LInden 
Bero-Linden CUP
HSG Wetzlar - VfL Gummersbach

VfL holt sich den Linden-Cup

Der VfL setzte sich am heutigen Abend auch gegen den zweiten Bundesligisten HSG Wetzlar durch und gewinnt damit souverän den Linden-Cup.

VfL Gummersbach – HSG Wetzlar 25:23 (15:15).

Keine 24 Stunden nach dem Kantersieg gegen den Bergischen HC, überzeugte der VfL auch gegen den zweiten Bundesliga-Konkurrenten beim Linden-Cup. Und das obwohl die Vorbereitung den VfL-Akteuren alles abverlangt und auch gegen Wetzlar einige Stammkräfte nicht dabei beziehungsweise über weite Strecken geschont wurden. So begann der VfL zunächst ohne Raul Santos, Mark Bult und Magnus Persson. „Das war schon sehr schwer ohne Linkshänder im Rückraum, aber wir haben das durch die gefährlichen Aktionen von Julius Kühn und Christoph Schindlers Schlagwürfe gut kompensieren können“, freute sich Trainer Emir Kurtagic.

Dennoch war Wetzlar zunächst in der Vorhand und führte bis Mitte der ersten Hälfte regelmäßig mit bis zu drei Toren. In dieser Phase tat sich der VfL noch sehr schwer in der Deckung, aber das sollte sich ändern. Durch eine zunehmend aggressivere Abwehrleistung und eine deutliche Steigerung bei Carsten Lichtlein im Tor sollten sich die Vorzeichen ändern. Durch das 9:10 von Julius Kühn schoss sich Gummersbach das erste Mal unmittelbar heran, und kurz vor der Pause glichen Florian von Gruchalla (Siebenmeter) und Andreas Schröder durch einen Doppelschlag aus.

Nach dem Wechsel ging es munter weiter. Zunächst war Wetzlar am Zug und zog wieder auf 19:16 davon, ehe der VfL ein weiteres Mal zurückschlug. Durch vier Tore in Folge von Schindler, Zufelde, von Gruchalla und Pevnov ging der VfL erstmal mit 20:19 in Führung. Das sollte den Gästen aus dem Oberbergischen weiteren Auftrieb geben und sie ließen sich diesen Erfolg nicht mehr aus den Händen nehmen. Die Treffer zum 24:22 von Schindler (54.) und 25:22 durch Kühn (57.) brachten die Entscheidung und den verdienten Turniersieg.

„Kompliment an die Jungs. Wir haben eine sehr anstrengende Woche hinter uns und konnten ein stark besetztes Turnier unter schwierigen Umständen für uns entscheiden“, so Kurtagic abschließend. Hinzu kommen die positiven Erkenntnisse im Spiel sowie die spielerischen Fortschritte. Christian Zufelde bewies sich aus dem Stand als Verstärkung, und mittlerweile findet auch der neue Kreisläufer Evgeni Pevnov immer besser in die Mannschaft. Kurtagic: „Das freut mich besonders, denn für einen neuen Kreisläufer ist es immer besonders schwer.“

Torschützen VfL: Christoph Schindler, Julius Kühn (jeweils 6), Florian von Gruchalla (4/2), Andreas Schröder, Evgeni Pevnov, Christian Zufelde (jeweils 3).

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