DKB-Bundesliga: TSV Hannover - VfL Gummersbach

VfL Gummersbach holt verdienten Punkt in Hannover

Der VfL Gummersbach zeigte heute eine deutliche Leistungssteigerung und errang mit dem 26:26 (11:12) einen verdienten Punkt beim TSV Hannover Burgdorf.

TSV Hannover-Burgdorf – VfL 26:26 (11:12).

Es war das erwartet schwere und enge Spiel auf Augenhöhe, das auch VfL-Trainer Emir Kurtagic vor der Partie prognostiziert hatte. Das Hinspiel in der SCHWALBE arena endete nicht umsonst Unentschieden, und im DHB-Pokal gewann der VfL denkbar knapp mit einem Tor in Hannover. Hinzu kam, dass die heutigen Vorzeichen für den Gast alles andere als günstig waren. Joakim Larsson, Andreas Becker, Mark Bult und auch Andreas Schröder waren krankheitsbedingt angeschlagen; Top-Torjäger Raul Santos musste sogar beim Abschlusstraining passen.

Dennoch mobilisierten die Oberberger heute alle Kräfte und wollten sich für die schwache Vorstellung gegen die Rhein-Neckar Löwen rehabilitieren. Topmotiviert kamen sie auf das Parkett und machten aus dem 1:0 der Gastgeber durch Joakim Larsson, Raul Santos (2) und Alexander Becker ein 1:4 und später sogar ein 3:6. Nach dem folgenden 4:0-Lauf für Hannover entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnden Führungen. „Wir haben heute sehr gut gedeckt. Das war ganz wichtig, und auch im Angriff waren sehr gute Aktionen dabei“, freute sich Kurtagic, der bei seinen Jungs zudem heute den unbedingten Siegeswillen erkennen konnte.

Nach dem 20:20 (47.) deutete sogar einiges auf einen möglichen Erfolg der Gäste hin. Mark Bult, Tobias Schröter und Andreas Schröder sorgten für das 20:23, aber Hannover steckte ebenfalls nicht auf und kämpfte sich wieder auf 25:25 heran. Nach einem Ballverlust des besten TSV-Schützen Sven-Sören Christophersen (7 Treffer), brachte der beste VfL-Werfer Julius Kühn sein Team wieder in Führung. Nach dem neuerlichen Ausgleich durch Mait Patrail, scheiterte der starke Simon Ernst mit der letzten Aktion des Spiels an Nikolai Weber.

Für Weber war es die 14. Parade in der Partie, der damit seinem Gegenüber Carsten Lichtlein (13 gehaltene Bälle) ebenfalls in nichts nachstand. „Natürlich hatten wir auch die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden. Dennoch möchte ich von einem gewonnenn Punkt sprechen und was noch viel wichtiger ist: Das war heute über weite Strecken eine richtig gute Leistung und ein Schritt zurück in die richtige Richtung“, so Kurtagic abschließend.

VfL: Carsten Lichtlein (1. bis 60., 13 Paraden), Matthias Puhle; Tobias Schroeter (2), Simon Ernst (3), Julius Kühn (6), Magnus Persson (1), Joakim Larsson (3), Gunnar Stein Jonsson, Florian von Gruchalla, Mark Bult (2), Alexander Becker (2), Andreas Schröder (1), Raul Santos (6/2).

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