TBV Lemgo - VfL Gummersbach

VfL macht die 30 Punkte voll

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen, meldete sich der VfL heute in der ausverkauften Lipperlandhalle mit einem verdienten 28:26-Erfolg gegen den TBV Lemgo zurück.

TBV Lemgo – VfL 26:28 (13:12).

„Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns“, erklärte VfL-Trainer Emir Kurtagic, der sich über die subjektive mediale Außendarstellung der letzten Wochen doch etwas gewundert hatte. Von einem VfL, der im Mittelmaß versinkt, war da oft die Rede, was für einen Abstiegskandidaten des letzten Jahres mit einer stark verjüngten Mannschaft doch eigentlich einen positiven Trend darstellen sollte. „Wir haben immerhin in Göppingen und Hannover jeweils einen Punkt geholt, auch wenn natürlich schwächere Spiele dabei waren“, so Kurtagic.

Dennoch war nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg der Druck natürlich auch beim VfL, wobei der Gegner um das sportliche Überleben in der Liga kämpft. Lemgo kam gut raus und hatte mit Dan Beutler einen starken Rückhalt. Der VfL ließ zu viele klare Chancen liegen oder scheiterte eben an Beutler. Das 7:4 für Lemgo war die logische Folge, aber Santos (2) und Larsson glichen umgehend aus. Dennoch blieb Lemgo bis zur Pause in der Vorhand, aber Gummersbach ließ sich nicht abschütteln, zumal auch Carsten Lichtlein in entscheidenden Momenten zur Stelle war.

Nach dem Wechsel glich Jonsson zum 13:13 aus, und es entwickelte sich eine spannende 2. Halbzeit. Der Gast aus dem Oberbergischen nutzen nun seine Chancen besser aus, und das war auch der Schlüssel zum Erfolg. Hinzu kam, dass die Deckung gut stand, obwohl mit Christoph Schindler und Alexander Becker zwei zentrale Figuren fehlten. „Wir haben das heute über die kompletten 60 Minuten sehr gut gemacht und waren immer hochkonzentriert“, freute sich Kurtagic, für den es schon wichtig war, mit einem Erfolg in die Länderspielpause zu gehen: „Für die Psyche war der Sieg Gold wert.“

In einer geschlossenen guten Mannschaftsleistung verdienten sich unter anderem Mark Bult und Joakim Larsson Bestnoten. Vor allem Larsson war am Kreis wesentlich präsenter und gefährlicher als zuletzt. Auf Rechtsaußen überzeugte zudem Florian von Gruchalla durch eine starke Trefferquote. Auf Lemgo kommen nun schwere Wochen zu, während der VfL mit 30 Pluspunkten endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen kann.

VfL: Carsten Lichtlein (8 Paraden), Matthias Puhle (3 Paraden); Tobias Schroeter, Simon Ernst, Julius Kühn (3), Magnus Persson, Joakim Larsson (3), Gunnar Stein Jonsson (2), Florian von Gruchalla (6/1), Mark Bult (5), Andreas Schröder (4), Raul Santos (5).

 

 

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