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VfL Gummersbach II – ART Düsseldorf 24:23 (10:12)

Das war nichts für schwache Nerven: Die U23 des VfL Gummersbach hat am Sonntagabend den ART Düsseldorf knapp mit 24:23 (10:12) besiegt. Die Gäste aus der Landeshauptstadt erwiesen sich über weite Phasen der Partie als der erwartet schwere Gegner, vor dem Gummersbachs Trainer Georgi Sviridenko seine Mannschaft im Vorfeld eindringlich gewarnt hatte. Das 30:30 gegen den Leichlinger TV am letzten Spieltag war also kein Zufall.

Ersatzgeschwächt ging der VfL in die Partie, kam aber trotzdem gut in Fahrt, so dass es nach acht Minuten 3:2 für die Hausherren stand. Die stellten dann aber das „Torewerfen“ bis zur 16. Minute ein, als Andreas Heyme zum 4:7 traf. Während der Positionsangriff mit der Düsseldorfer Abwehr ein ums andere mal haderte, erwies sich die Gummersbacher Abwehr als ein Bollwerk, mit der der ART seine liebe Mühe hatte. „Wir haben bei den Abschlüssen auch Pech gehabt und sehr oft den Pfosten getroffen oder am Siebenmeterpunkt gepatzt“, sagte Sviridenko. Erschwerend kam hinzu, dass sowohl Lukas Bader als auch Marc Strohl nur während der ersten Minuten mitspielen konnten, dann aber aufgrund von Verletzung bzw. Erkrankung passen und auf der Bank Platz nehmen mussten. 

Bis zum Seitenwechsel war es der Linkshänder Srdjan Predragovic, der den VfL mit seinen schönen und vor allem wichtigen Treffern aus dem Rückraum im Spiel hielt, so dass es nach 30 Minuten nur einen knappen Vorsprung des ART gab. Am Ende war der Linkshänder mit neun Treffern bester VfL-Torschütze. 

Doch erneut waren es die Gäste, die auch in Halbzeit zwei das Zepter zunächst in der Hand behielten und bis zur 40. Minute auf vier Tore davongezogen waren (14:18). Aber Gummersbach steckte nicht auf und wurde für seinen Kampfgeist belohnt. Als Predragovic zum 19:19 (49.) traf, witterte die Mannschaft der U23 Morgenluft und wollte jetzt auch den Sieg. Den Grundstein dafür legte sie in der Abwehr, wo Marc Erlinghagen, Andreas Heyme und Alexander Arnold den Düsseldorfern das Leben schwer machten. Und dahinter erwies sich erneut Lucas Puhl als ein sicherer Rückhalt im Tor der Gummersbacher. Nach einem starken Block der Abwehr war es schließlich Robin John, der zum 24:23-Endstand traf. Während der ART Düsseldorf seinen schon sicher geglaubten Punkten hinterhertrauerte, feierte der VfL seinen Sieg.

„Am Ende zählt nur der doppelte Punktgewinn“, sagte Trainer Georgi Sviridenko. Der VfL sei zwar gut gestartet, habe dann aber auch seinen verletzungsbedingten Ausfällen Tribut zollen müssen. „Hinzu kam, dass sich Düsseldorf als die erwartet starke Mannschaft gezeigt hat und nicht, wie der Tabellenplatz vermuten ließe, als Abstiegskandidat.“ Zudem habe der Gegner mit seinem Laufverhalten den VfL bei seinem Rückzugsverhalten einige Male dumm erwischt. Am Ende aber dürfe man trotzdem zufrieden sein. 

Tore VfL Gummersbach: Erlinghagen (1), Strohl (1), Teppich (2), Jäckel (7), Heyme (3), Predragovic (9), John (1).

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