150816 Saarlouis / Stadtgartenhalle 
DKB Pokal
HG Saarlouis - VfL Gummersbach

VfL eine Runde weiter

Der VfL Gummersbach gewinnt mit 31:24 (16:11) gegen HG Saarlouis und erreicht somit die nächste Runde im DHB Pokal.

HG Saarlouis – VfL Gummersbach 23:31 (11:16).

Souverän, aber ohne Glanz hat der VfL die heutige Pflichtaufgabe gegen die gastgebende HG absolviert. Während es für Saarlouis so etwas wie das Spiel des Jahres war, hatten die Oberberger über einige Strecken der Partie ein paar Probleme, die Spannung in ihren Aktionen hoch zu halten. „Natürlich lag unser Fokus auf der gestrigen Partie, so dass heute in manchen Phase etwas die Souveränität fehlt. Dennoch war es eine gute Leistung“, so Trainer Emir Kurtagic, dem allerdings nicht gefiel, dass Saarlouis nach elf Minuten noch mit 7:6 führte.

In der unmittelbaren Folge zogen die Gummersbacher aber die Zügel etwas an, Matthias Puhle im Tor steigerte sich und zur Pause stand es dann auch schon standesgemäß 16:11 für den Bundesligisten. Wer aber jetzt mit einem reinen Trainingsspiel in Durchgang zwei rechnete, sah sich getäuscht, denn Saarlouis kam unmittelbar nach der Pause durch zwei schnelle Tore noch einmal auf 13:16 heran. Der folgende 3:0-Lauf für den VfL zum 13:19 war dann aber so etwas wie die Vorentscheidung und mit laufender Spieldauer konnte der Gast den Vorsprung auf bis zu neun Tore ausbauen.

Besonders erfreulich war, dass der A-Jugendliche Sebastian Schöneseiffen einen Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielen konnte. Darüber hinaus verdiente sich Florian von Gruchalla mit zehn Treffern bei nur einem Fehlversuch Bestnoten, und auch Christian Zufelde machte einmal mehr eine gute Figur als Ersatz für Raul Santos. „Das war schon ein anstrengendes Wochenende und man kann auch über den neuen Pokalmodus streiten“, so Kurtagic, der aber seiner Mannschaft natürlich gratulierte, auf diesem Wege an einem Wochenende bereits die 3. Pokalrunde erreicht zu haben.

Torschützen VfL: Florian von Gruchalla (10/3), Andreas Schröder (4), Julius Kühn (1), Gunnar Steinn Jonsson, Simon Ernst (je 3), Magnus Persson (2), Christian Zufelde (5), Alexander Becker, Evgeni Pevnov (je 1), Sebastian Schöneseiffen (1/1).

Galerie

Zur Übersicht Zum Archiv