DHB-Pokal

Ungefährdeter 35:25-Erfolg im DHB-Pokal

Mit einem ungefährdeten 35:25-Erfolg beim Drittligisten SG Köndringen/Teningen hat der VfL die 2. Runde im DHB-Pokal erreicht. Bereits zur Pause war die Partie entscheiden, und nach der langen Heimreise, beginnt am morgigen Donnerstag bereits die intensive Vorbereitung auf das 1. Bundesligaspiel gegen HSV Hamburg.

DHB-Pokal (1. Runde)

SG Köndringen/Teningen – VfL Gummersbach 25:35 (12:21).

In souveräner Manier hat der VfL die zweite Runde im DHB-Pokal erreicht. Mit Ausnahme einer kurzen Schwächephase, wurden die Oberberger ihrer Favoritenrolle beim Drittligisten zu jeder Zeit gerecht. Nach der schnellen 3:1-Führung, leisteten sich die Jungs von Trainer Emir Kurtagic drei, vier leichte Fehler gegen die offensive Deckung der Hausherren, so dass der Außenseiter bei einer eigenen 5:3-Führung kurz Morgenluft schnuppern konnte. Die passende Antwort folgte aber auf den Fuß. Mit einem 8:1-Lauf zum 11:6 wurden die Weichen auf Sieg gestellt, der Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich ausgebaut und somit die Gegenwehr der Hausherren gebrochen.

„Das war die Vorentscheidung. Danach war die Luft etwas raus und wir haben das Ergebnis nur noch verwaltet“, so Kurtagic, der nach der Pause dann auch recht munter durch wechseln konnte. Insgesamt war er mit der Pflichterfüllung dann aber sehr zufrieden: „Nach dem Rückstand zu Beginn haben wir sehr gut verteidigt, schnell nach vorne gespielt und leichte Tore gemacht. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“

VfL Gummersbach:

Tor: Carsten Lichtlein (1. Halbzeit, 9 Paraden), Matthias Puhle (2. Halbzeit, 7 Paraden)

Torschützen: Raul Santos, Alexander Becker, Florian van Gruchalla, Magnus Persson (je 6), Mark Bult (4), Andreas Schröder (3), Julius Kühn (2), Joakim Larsson, Srdjan Predragovic (je 1)

Nach der langen Heimreise, beginnt bereits am morgigen Donnerstag die akribische Vorbereitung auf das erste Bundesliga-Spiel am Sonntag (15 Uhr) in der SCHWALBE arena gegen den HSV Hamburg. Für Donnerstag ist nach den Pokalstrapazen eine leichte Einheit angesetzt, und ab Freitag wird das Trainingspensum wieder forciert. „Die Saisonvorbereitung war gut. Wir haben uns gut verstärkt. Jetzt können wir es kaum erwarten, dass die Saison mit einem interessanten Heimspiel beginnt“, frohlockt der Trainer.

Gleichwohl ist der HSV nicht irgendein Gegner, sondern bereits zu Beginn der erste echte Gradmesser. „Hamburg hat trotz der Abgänge eine sehr, sehr gute Bundesligamannschaft“, so Kurtagic. Schwächen sind kaum auszumachen. Mit Johannes Bitter, Pascal Hens, Kentin Mahé, Adrian Pfahl, Hendrik Toft Hansen, Torsten Jansen, Hans Lindberg und Last-Minute-Zugang Alexandru-Viorel Simicu – um nur einige Namen zu nennen – verfügt der Champions League Sieger vom letzten Jahr nicht nur in der ersten Sieben über enormes Potenzial.

„Natürlich erwartet uns eine schwere Aufgabe und wir müssen eine Topleistung abrufen. Wir werden aber unsere Chance suchen und versuchen, diese zu nutzen“, so Kurtagic abschließend. Da sich im Pokal kein Spieler verletzt hat, agiert der VfL bis auf den Ausfall von Andreas Heyme weiterhin in Bestbesetzung.

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