Deutschland-Österreich 007

Überzeugende Leistung der „Bad Boys“

Mit vier Gummersbachern im Kader bestritt die DHB-Auswahl gestern den Test gegen den Nachbarn aus Österreich. Besonders Julius Kühn überzeugte und wurde mit sieben Toren erfolgreichster Werfer der deutschen Mannschaft! Vor ausverkaufter SCHWALBE arena gewannen die "Bad Boys" den Test mit 26:20.

Schon wieder ein Grund zu Freude für das Gummersbacher Handballherz. Bereits zum zweiten Mal gastierte die deutsche Nationalmannschaft in der Gummersbacher SCHWALBE arena. Nach dem erfolgreichen Länderspiel im Oktober 2014 kam die Nationalmannschaft dieses Mal als amtierender Europameister in die SCHWALBE arena zurück und legte los wie die Feuerwehr. Zwar konnten die Gäste aus Österreich mit 0:1 in Führung gehen, was allerdings die letzte Führung der Österreicher bleiben sollte. Angeführt vom überragenden Julius Kühn legte die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson einen 8:0 Lauf hin und führte dementsprechend nach 14 Minuten mit 8:1.

Im Verlauf der ersten Halbzeit spielte die Mannschaft konzentriert weiter und konnte mit einer komfortablen Führung von 13:7 in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel litt der Spielfluss unter den vielen Wechseln und den neuen taktischen Varianten vom Bundestrainer. Trotzdem schafften es die Gäste nicht mehr gefährlich zu verkürzen, sodass kurz vor Schluss die Laola-Welle durch die SCHWALBE arena ging.

Insgesamt zeigte sich das Gummersbacher Publikum von seiner besten Seite. Schon bei der Begrüßung der Mannschaft herrschte Gänsehautstimmung die angespornt vom Hallensprecher nie so recht verpflog. Grade bei den Toren von Ernst, Kühn und Pevnov wurde es extrem laut in der Halle.

Statistik

Deutschland: Julius Kühn (7), Uwe Gensheimer (4/4), Michael Müller, Fabian Wiede (je 3), Paul Drux, Hendrik Pekeler (je 2), Tobias Reichmann (2/1), Rune Dahmke, Evgeni Pevnov, Patrick Groetzki (je 1).

Österreich: Alexander Herrmann (8), Robert Weber (5/3), Alexander Wanitschek (2), Dominik Schmid, Janko Bozovic, Romas Kirveliavicius, Gerald Zeiner, Victor Szilagyi (je 1).

Strafen

8:4 Minuten (Reichmann, Pekeler, Pevnoc, Ernst – Schmid Neuhold)

Siebenmeter

7/5 – 4/3 (Reichmann und Gensheimer scheitern an Bauer – Weber an Heinevetter)

Galerie

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