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U23: Niederlage gegen Hagen

Der VfL Eintracht Hagen ist in seinem Heimspiel gegen den VfL Gummersbach am Freitagabend seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat die Blau-Weißen mit 26:18 (14:10) besiegt.

U23 Dritte Liga: VfL Eintracht Hagen – VfL Gummersbach 26:18 (14:10)

Gummersbach konnte von Beginn an weder im Positionsangriff noch in der Abwehr den Gegner vor unlösbare Aufgaben stellen, so dass bereits nach fünf Minuten ein 3:0 für Hagen auf der Anzeigetafel stand. Die Mannschaft zeigte sich zwar im Angriff mit der nötigen Geduld, machte dann aber zu wenig Druck aufs Tor und kam so ein ums andere Mal an die Grenze des Zeitspiels, was dann zu überhasteten Abschlüssen ohne Torerfolg führte.

Hagen war nicht die klar bessere Mannschaft, zeigte aber in den entscheidenden Szenen mehr Routine und Cleverness, was allerdings in den ersten 30 Minuten noch nicht in einen deutlichen Vorsprung mündete, denn nach 22 Minuten war der VfL Gummersbach beim Stand von 11:9 für die Gastgeber noch immer an Hagen dran.

Die Eintracht nutzte die ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff dazu, die Partie vorzuentscheiden, denn nach 41 Minuten (19:12 für Hagen) war der Drops gelutscht. Dabei spielten die Oberberger den Gastgebern noch in die Karten, indem sie selbst Großchancen liegen ließen. In den letzten 20 Minuten der Partie tat sich nicht wirklich viel auf dem Platz und Hagen verwaltete seinen Vorsprung. Nachdem Nicholas Plessers in den ersten 30 Minuten zwischen den Pfosten gestanden hatte, dabei aber nicht an seine Leistung aus dem letzten Spiel gegen Korschenbroich herankam, erwies sich Lukas Puhl nach dem Wiederanpfiff zwar als größerer Rückhalt, der allerdings auch nicht so ins Spiel kam, als dass er dieses noch maßgeblich hätte beeinflussen können.

„Wir haben nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Gummersbachs Trainer Georgi Sviridenko nach dem Abpfiff. Außer Kampf habe der VfL Gummersbach nichts anzubieten gehabt. Die Varianten, die die Mannschaft gespielt habe, seien nicht schlecht gewesen. Wurfmäßig sei der VfL aber aus der Entfernung ganz schlecht gewesen. „Und was Hagen in der 6:0-Deckung gespielt hat, konnten wir nicht knacken.“ In den kommenden Wochen habe die Mannschaft noch einige Schwerpunkte, an denen sie arbeiten müsse. Und Zeit dafür habe sie auch bis zum nächsten Spiel, das nach Ostern am 25. April gegen die Löwen aus Duisburg stattfinden wird. 

VfL Gummersbach: Seifert (1), Erlinghagen (2), Strohl (5), Teppich (1), Jaeger (3), Heyme (1), Predragovic (5).

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