1966929_740589049293351_1739914740_n

U23: Deutliche Niederlage in Dormagen

Die U23 des VfL Gummersbach konnte am Samstagabend den Lauf des TSV Bayer Dormagen nicht stoppen. Im Derby der Dauerrivalen kamen die Blau-Weißen nach einem Remis im Hinspiel in Gummersbach diesmal am Rhein so richtig unter die Räder und unterlagen deutlich mit 21:35 (11:18). Dormagen feierte den zwölften Sieg in Folge und muss nun am Mittwoch zum unmittelbaren Verfolger nach Ferndorf, wo eine Vorentscheidung in der Meisterschaft fallen könnte.

TSV Bayer Dormagen – VfL Gummersbach 35:21 (18:11)

In Dormagen erwischte der VfL am Samstag einen durchwachsenen Start. Schnell lagen die Gäste nach acht Minuten mit 1:5 zurück. Erst als Trainer Georgi Sviridenko die Abwehr von 4:2 auf 5:1 umgestellt hatte, kam der VfL besser in Fahrt und konnte in der 20. Minute durch ein Tor von Srdjan Predragovic auf 10:12 verkürzen. Doch die Aufholjagd hatte scheinbar zu viel Kraft gekostet, denn bis zum Halbzeitpfiff war Dormagen wieder deutlich in Führung gegangen. Gummersbach spielte ein ums andere mal viel zu überhastet und vergab dann auch noch leichtfertig die berühmten 100 prozentigen Chancen.

Erschwerend kam hinzu, dass der Einsatz von Marc Strohl und Frederic Seifert bis zuletzt fraglich war. Beide waren nach ihren verletzungsbedingten Pausen noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Trotzdem trafen beide insgesamt noch sechs Mal für den VfL. Auf der anderen Seite dirigierte Simon Ernst, der kommende Saison das Trikot der Gummersbacher Bundesligamannschaft tragen wird, das Spiel des TSV und setzte seine Nebenleute immer wieder gekonnt in Szene. So war Markus Breuer einfach nicht zu stoppen und traf allein schon 13 Mal für die Gastgeber. 

Nachdem der TSV auch in die zweiten 30 Minuten stark gestartet war, war die einzige Frage, wie hoch Dormagen an diesem Abend den VfL besiegen würde. Am Ende waren es 14 Tore Unterschied. „Dormagen hat uns eine Lehrstunde erteilt“, erklärte Sviridenko. Er sagte, dass sich seine Mannschaft diesmal nicht an klare Absprachen gehalten habe. „Die Jungs haben nicht das gespielt, was wir besprochen hatten.“

Tore VfL Gummersbach: Bader (4), Seifert (4), Erlinghagen (1), Strohl (2), Teppich (2), Arnold (1), Jäckel (2), Heyme (1), Predragovic (2), John (2).

Zur Übersicht Zum Archiv