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U23: 23:19-Erfolg in Neuss

Die U23 des VfL Gummersbach hat am Samstagabend ihr Auswärtsspiel gegen den Neusser HV mit 23:19 (11:11) gewonnen. Damit steht die Mannschaft von Trainer Georgio Sviridenko auf einem sicheren zehnten Platz im Mittelfeld der Tabelle. Nach monatelanger Verletzung war Philipp Jaeger am Abend erstmals wieder dabei. Er traf nicht nur fünf Mal, er gab dem Spiel auch wichtige Impulse und machte in der entscheidenden Phase am Siebenmeterpunkt zwei wichtige Tore. Lucas Puhl im Tor gab der Mannschaft erneut ganz wichtigen Rückhalt.

U23 Dritte Liga

Neusser HV – VfL Gummersbach 19:23 (11:11)

Neuss erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner, der bis zur 60. Minute kämpfte und auch nicht aufgab, als der VfL klar in Führung lag. In den letzten Minuten der Partie suchte der Neusser HV sein Glück in der Manndeckung gegen Marc Strohl und Philipp Jaeger. Allerdings ohne Erfolg. Vor diesem Einsatzwillen der Gastgeber hatte Sviridenko seine Mannschaft im Vorfeld eindringlich gewarnt. Doch Gummersbach war diesmal clever genug, sich nicht mehr den verdienten Sieg aus den Händen nehmen zu lassen.

Dabei hatte die Partie alles andere als gut begonnen. Gummersbach fand zunächst nur schlecht ins Spiel. Das wohl auch, weil die Blau-Weißen zwei glasklare Chancen frei vor dem Tor des Gegners nicht zu nutzen wussten. Lars Jäckel überzeugte zu Anfang im Rückraum, während in der Abwehrmitte anfangs die Abstimmung und die Aggressivität völlig fehlten, so dass Neuss ein ums andere Mal nach Belieben in Richtung Tor marschieren konnte.

Als deutlich besser erwies sich die Gummersbach Abwehr, nachdem Georgi Sviridenko auf die bewährte zweifache Manndeckung umgestellt hatte. In der 15. Minute gab Jaeger sein Comeback, nachdem er zuletzt am 1. September gegen Aurich für die Oberberger gespielt hatte und sich in dieser Partie schwer an der Schulter verletzte. Nicht nur Georgi Sviridenko fand später, dass Jaeger ein gelungenes Comeback feierte

Aus Neusser Sicht umstritten war die Rote Karte gegen Bruno Kozina in der 20. Minute nach einem Foul an Robin Teppich. Kozina war bis dahin der stärkste Spieler des Neusser HV. Den anschließenden Siebenmeter konnte der zuvor gefoulte Robin Teppich nicht verwandeln. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass der VfL die Partie in der Folge viel zu leicht nahm, so dass es auch nach 25 Minuten immer noch ausgeglichen 9:9 stand. Und das Abwehrzentrum des VfL hatte nach wie vor seine liebe Mühe mit dem agilen Neusser Kreisläufer.

In den zweiten 30 Minuten begann Gummersbach deutlich konzentrierter, während Neuss beim Abschluss haderte. In der Folge konnte sich der VfL etwas absetzen. Und das auch, weil Jaeger die sich ihm bietenden Räume gut zu nutzen wusste. Doch den 19:14-Vorsprung in der 43. Minute wusste die Mannschaft in der Folge nicht zu verwalten. Neuss witterte noch einmal Morgenluft, als es nach 55. Minuten wieder 21:18 stand. In dieser Phase nahm Sviridenko zwei Mal die Auszeit und beschwor die Mannschaft, jetzt bloß nicht den Kopf zu verlieren. Mit Erfolg: Gummersbach brachte seinen Vier-Tore-Vorsprung am Ende souverän über die Zweit und feierte einen verdienten Auswärtserfolg.

Georgi Sviridenko freute sich über die beiden Punkte. Die Mannschaft habe zu Beginn in der Abwehr große Abstimmungsprobleme gehabt, so dass Neuss nach Belieben getroffen habe. Das sei in der zweiten Hälfte deutlich besser geworden. Sviridenko war auch froh, dass Philipp Jaeger nach seiner langen Pause so stark zurückgekehrt sei und gerade im Angriff für wichtigen Druck gesorgt habe.

VfL Gummersbach: Bader (1), Jäckel (4), Strohl (6), Teppich (3/1), Heyme (2), Jaeger (5/2), Predragovic (2)

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