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Schwarzer Tag für Jan-Lars Gaubatz

Der Start in die Woche könnte für Jan-Lars Gaubatz schlimmer nicht sein. Am Montagvormittag wurde ihm von VfL-Geschäftsführer mitgeteilt, dass sein am Ende der Saison auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Nur ein paar Stunden später verletzt sich Gaubatz im Abendtraining schwer am linken Knie. Doch Frank Flatten verspricht dem Spieler die volle Unterstützung: "Wir werden ihn nicht fallen lassen!"

„Es ist eine unfassbar bittere menschliche Tragödie. Für Jan-Lars tut es mir unglaublich leid“, so beschreibt VfL-Geschäftsführer Frank Flatten die Ereignisse um Jan-Lars Gaubatz. Im lange angesetzten Personalgespräch zwischen dem Geschäftsführer und Jan-Lars Gaubatz wurde ihm am Montagvormittag mitgeteilt, dass sein am Ende der Saison auslaufender Vertrag beim VfL Gummersbach nicht verlängert wird. Eine schwere Entscheidung, die ohnehin für den 24-Jährigen eine Neuorientierung bedeutet, aber im Zusammenhang mit seinem darauf folgenden Trainingsunfall noch viel bitterer ist.

Denn wenige Stunden nach dem Gespräch riss sich Gaubatz im Mannschaftstraining am Abend das vordere Kreuzband im linken Knie. In den kommenden Tagen muss er daran operiert werden. Danach rechnet Mannschaftsarzt Jochen Viebahn mit einer Pause von mindestens sechs bis neun Monate, je nach Heilungsverlauf könnte Gaubatz aber noch länger ausfallen.

Daraufhin reagiert der VfL Gummersbach und sagte dem Spieler die volle Unterstützung zu. „Ich habe heute mit ihm gesprochen. Er weiß, dass wir ihn jetzt nicht einfach fallen lassen werden. Wie das genau aussehen wird, das besprechen wir in den nächsten Tagen intern. Er soll sich aber keine Sorgen machen um sich ganz auf seine Genesung konzentieren können“, sagte Frank Flatten. Wann Gaubatz operiert wird, steht heute noch nicht fest.

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