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Puhle fällt bis zur Rückrunde aus

Der VfL Gummersbach muss länger auf seinen Torwart Matthias Puhle verzichten. Beim Spiel gegen den SC DHfK Leipzig zog sich Puhle einen Außenbandriss im Knie, einen Anriss der Sehne im Kniegelenk und einen Bizepsriss im Bein zu. Er wird noch heute operiert.

Somit ist Matthias Puhle der dritte Langzeitverletzte nach Kevynn Nyokas und Julius Kühn.

Für den VfL und Geschäftsführer Frank Flatten ist dies ein weiterer Rückschlag: „Mit Matthias Puhle haben wir nun den dritten Langzeitverletzten nach Kevynn Nyokas und Julius Kühn zu verkraften. Auch der kurzfristige Ausfall von Christoph Schindler kam gestern erschwerend hinzu. Das Spiel gegen den SC DHfK Leipzig war gerade in der 2. Halbzeit durch zu viel Hektik geprägt.“

In der Schlussphase des Spiels wurden drei 2. Minuten Strafen in kürzester Zeit gegen den VfL Gummersbach gepfiffen und viele Emotionen kamen hoch. Matthias Puhle hat in der Situation, die zur Verletzung geführt hat, überreagiert. Der Gegenspieler hat sich noch weggedreht um schlimmeres zu verhindern. Frank Flatten weiter: „Das Spiel wurde in Halbzeit eins verloren. Unser rechter Rückraum hat überhaupt nicht funktioniert. Florian Baumgärtner nehme ich hier allerdings in Schutz. Auch Robert Barten, der sein erstes Bundesligaspiel bestritten hat, kann ich positiv herausheben. In der Phase in der zu viel Hektik herrschte, merkte man, dass beispielsweise Christoph Schindler als erfahrener Spieler und Kapitän gefehlt hat.“

Der VfL Gummersbach muss mit der personellen Situation klarkommen, da aufgrund der finanziellen Situation keine weiteren Transfers getätigt werden können. Geschäftsführer Frank Flatten sagt zu der Situation: „Wir würden gerne reagieren, aber ohne weitere finanzielle Unterstützung werden wir dies nicht tun. Wir sind über jede Unterstützung und Tipps dankbar.“

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