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Platz drei für den VfL bei stark besetztem Turnier

Der VfL Gummersbach belegt beim stark besetzten 26. Internationalen Klaus Miesner Gedenk Turnier um den Harz Energie Cup in der Harzlandhalle Ilsenburg den dritten Platz.

Am heutigen Nachmittag gewannen die Oberberger das „kleine Finale“ gegen den polnischen Champions League Teilnehmer Orlen Wisla Plock deutlich mit 32:27. Gegen das polnische Spitzenteam agierten die Gummersbacher souverän und ließen sich das Heft zu keiner Spielzeit aus der Hand nehmen. Im Tor war Matthias Puhle (12 Paraden in Halbzeit eins) der gewohnt sichere Rückhalt, und auch im Angriff überzeugten die Gummersbacher weite Strecken. Carsten Lichtlein hielt sechs Bälle im ersten Durchgang. Im Angriff trafen Simon Ernst (6), Andreas Schröder (5), Raul Santos (5/3), Florian von Gruchalla, Julius Kühn, Evgeni Pevnov (je 4), Mark Bult (2), Alexander Becker, Christian Zufelde (je 1).

Am gestrigen Samstag absolvierten die Schützlinge von Trainer Emir Kurtagic gleich zwei Spiele binnen weniger Stunden. Am Nachmittag setzte sich der VfL souverän mit 36:20 gegen das österreichische Spitzenteam SG Handball West Wien durch. „Das war eine souveräne Vorstellung von uns“, freute sich Kurtagic über den Erfolg. Dabei hatte er auch die Möglichkeit, viel zu wechseln und neue Formationen einzuspielen.

Vier Stunden später wartete dann allerdings mit dem SC Magdeburg ein anderes Kaliber auf die Gummersbacher. Lediglich in Halbzeit eins spielte der VfL auf Augenhöhe und konnte mithalten. Nach dem Pausentee bestrafte der SCM die zahlreichen Fehler des Gegners gnadenlos und gewann verdient mit 30:20. Kein Wunder, dass Kurtagic von dieser Leistung wenig begeistert war: „Es geht mir nicht primär um Ergebnisse, aber das war eine Ansammlung von technischen Fehlern, die wir abstellen müssen.“ Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Mannschaftskapitän Christoph Schindler an der Schulter.

Da Gunnar Steinn Jonsson nicht mitgereist war, musste dann also Simon Ernst wieder in die Bresche springen, der nach seinem Einsatz bei der U21-Weltmeisterschaft allerdings keine richtige Erholungsphase hatte. „Ich hoffe sehr, dass Christoph nicht länger ausfällt, denn das wäre sehr bitter für uns“, so Kurtagic weiter. Die Zeit wird auf jeden Fall eng, denn am kommenden Wochenende steht bereits die erste Pokalrunde im Final Four Modus auf dem Programm, und in der Folgewoche wartet der Abonnement-Meister aus Kiel auf die Blau-Weißen.

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