U23 Ferndorf Teppich

U23-Niederlage und U15-Aus

VfL-Nachwuchs-News: Die U23 muss sich beim Vizemeister Ferndorf erst in den Schlussminuten geschlagen geben, die U15 scheidet trotz Sieg im Rückspiel aus der Finalrunde um die westdeutsche Meisterschaft aus und die C-Mädchen gewinnen den Kreispokal.

U23 Dritte Liga

TuS Ferndorf – VfL Gummersbach 32:27 (14:13)

Die U23 des VfL Gummersbach hat ihr letztes Saisonspiel beim TuS Ferndorf mit 27:32 (13:14) verloren. Nach einem Start auf Augenhöhe (2:2 nach sieben Minuten), übernahm der VfL das Zepter und ging bis zur zwölften Minute mit 7:3 in Führung. Die offensive 5:1-Abwehr mit Marc Erlinghagen auf der Spitze machte dem TuS das Leben schwer. dahinter stand ein glänzend aufgelegter Lucas Puhl im Tor des VfL. Bereits im Hinspiel hatte der VfL mit dieser offensiven Deckung dem TuS das Leben schwer gemacht. Im Dezember gelang dem VfL gegen den haushohen Favoriten in der Gummersbacher Schwalbe-Arena eine kleine Sensation, als  Ferndorf mit 24:29 unterlag.

Doch am Sonntagabend konnte die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko ihre Führung nicht verteidigen oder ausbauen. Vielmehr war es der TuS, der jetzt das Spiel bestimmte. Nach 20 Minuten hatten die Hausherren den Ausgleich (7:7) geschafft und zogen nun ihrerseits bis zum Pausenpfiff auf 14:13 davon.

In den zweiten 30 Minuten lieferten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, bei dem Ferndorf über weite Phasen mit einem Tor vorlegte, ehe der VfL wieder den Ausgleich markierte. Auch nach 53 Minuten war der Ausgang der Partie noch völlig offen. Alexander Arnold markierte für den VfL vom Kreis das 25:26. Doch dann ließ Gummersbach einige glasklare Chancen liegen, während Ferndorf mit seiner Routine die Partie nach Hause brachte.

Mit diesem Sieg ist der TuS nicht nur Vizemeister in der dritten Liga, Gruppe West, sondern hat jetzt noch die Chance, in der Relegation den Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt zu machen.

„Das war eine tolle kämpferische Leistung“, sagte Georgi Sviridenko, der mit dem Auftritt des VfL sehr zufrieden war. Die Mannschaft sei toll ins Spiel gekommen. Leider habe die Abwehr dann zu Beginn der zweiten Hälfte zu offen gestanden. „Und wir haben zu viele leichte Fehler gemacht.“ In der Schlussphase seien gute Chancen leichtfertig vergeben worden. „Am Ende hat das Team mit der größeren Routine gewonnen.“ Gummersbach sei etwas die Kraft ausgegangen und Ferndorf habe die breitere Bank gehabt. Das letzte Spiel nutze Sviridenko dazu, sich nach dem Abpfiff bei jedem einzelnen Spieler „für eine gute Saison zu bedanken“. Am Ende  sei er trotz einiger Rückschläge „ganz zufrieden gewesen“.

VfL Gummersbach: Bader (2), Strohl (5), Teppich (7), Arnold (1), Jaeger (2), Jäckel (2), Heyme (1), Predragovic (4), John (3)

 

U15 Halbfinalrückspiel WHV-Meisterschaft

VfL Gummersbach – TuSEM Essen 27:26 (14:12)

Mit einem 27:26 (14:12)-Sieg über den TuSEM Essen hat sich die U15 des VfL Gummersbach um ihren Trainer Jörg Lützelberger  aus der westdeutschen Meisterschaft verabschiedet, nachdem das Hinspiel in Essen mit 16:27 deutlich verloren wurde. Diesen Rückstand konnte der VfL gegen erneut stark aufspielende Essener nicht mehr aufholen.

Zu Beginn der Partie startete der VfL nervös. TuSEM hingegen nutzte seine Chancen und startete mit einem 3:0-Lauf. Beim Spielstand von 1:4 für Essen nach fünf Minuten fanden die Oberberger endlich auch in die Partie, holten ihrerseits nach und nach auf und erzielten in der 19. Minute den Führungstreffer zum 10:9. Nun spielten die Hauherren konzentriert in der Defensive und angefeuert von den Rängen gelang in der Offensive ebenfalls immer mehr, sodass beim Stande von 14:12 die Seiten wechselten. Und in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit zog der VfL mit drei Toren davon. Doch im  weiteren Spielverlauf häuften sich Fehler im Angriff der Blau-Weißen, so dass die Essener in der 40. Minute mit 21:22 in Führung gingen. Jörg Lützelberger holte seine Mannschaft in der Auszeit zusammen und setzte neue Impulse. Zwei Minuten vor Schluss gelang dem VfL die erneute Führung. In den dramatischen Schlussminuten warf Essen wiederrum den Ausgleich. Mit einem Distanzwurf vier Sekunden vor Schluss aus der eigenen Hälfte gelang Philipp Krefting der Siegtreffer, doch aufgrund des hohen Sieges aus dem Hinspiel, hat sich TuSEM Essen  für das Finale um die westdeutsche Meisterschaft qualifiziert.

„Glückwunsch an die Essener zum verdienten Einzug ins Finale und dort viel Erfolg. Obwohl das Handballwunder ausblieb, haben wir uns heute mit dem Sieg gut präsentiert und damit einen guten Saisonabschluss geschafft.  Nun gilt der Fokus der neuen Saison. Die C-Jugendlichen der Jahrgänge 2000/ 2001 müssen sich wieder für die Oberliga qualifizieren. Für die 99er beginnt die Eingliederung in die B- Jugend“, so Jörg Lützelberger.

Die U15 bedankt sich herzlichen bei allen Freunden, Fans und hier besonders beim VfL Fanclub „Blue White Dynamite“ für die tolle Unterstützung.

VfL Gummersbach: J. Malek (1.-50., 14/4 Paraden), J. Klama , Krefting (9), Toromanovic (8/3), Knipp (5), Lenz (3), Borisch, Lindner (je 1), N. Klama N., Dax, Gonschor, T. Malek, Stöcker

 

C-Mädels gewinnen den Kreispokal

Die weibliche C-Jugend des VfL hat ungefährdet den Kreispokal gewonnen. Der Sieg der Gummersbacherinnen ist umso höher einzuschätzen, wenn man weiß, dass die Hälfte der Mannschaft noch aus dem jüngeren D-Jugendjahrgang, also aus dem Jahrgang 2002 kommt. Für die junge Mannschaft geht es jetzt darum, ob sie in der kommenden Saison in der Oberliga starten kann. Am Samstag, 24. Mai, spielt die Mannschaft ein Qualifikationsturnier in Nippes gegen den Gastgeber TK Nippes, Blau-Weiß Hand und die HSG Siebengebirge/Thomasberg.

Am frühen Samstagnachmittag fand in der Sporthalle am Gymnasium in Wiehl, das C-Jugend-Kreispokalturnier des HKO statt. Die teilnehmenden Mannschaften waren der Gastgeber, die erste  Mannschaft der JSG Nümbrecht/Oberwiehl, die SG Engelskirchen/Loope, der TV Strombach und der VfL Gummersbach.

Die Mädels des VfL mussten zunächst  gegen den Lokalrivalen vom TV Strombach ran. Die Strombacherinnen erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Dadurch wurde der VfL wachgerüttelt und es folgte ein überragender 15:0-Lauf, der zum Endstand von 15:2 für die Gummersbacherinnen führte.

Gleich im Anschluss wurde gegen die JSG Nümbrecht/Oberwiehl gespielt. Die Mannschaft forderte dem VfL einiges ab, so dass der 8:4-Sieg nicht ganz so deutlich ausfiel. Nachdem Strombach die SG Engelskirchen/Loope geschlagen hatte, mussten die Engelskirchenerinnen noch einmal gegen den VfL ran. Gegen die Engelchen konnten sich alle VfL-Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel wurde wie schon die Auftaktpartie deutlich mit 17:3 gewonnen, so dass der Gewinn des Kreispokals endgültig in trockenen Tüchern war.

 

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