VfL Gummersbach - TuS N-Lübbecke

Mit Fans im Rücken zurück in die Spur

Unterstützten Sie den VfL live vor Ort beim Pokal-Fight gegen den Titelverteidiger Flensburg am Mittwoch um 19 Uhr!

Handball DHB-Pokal Achtelfinale: VfL Gummersbach – SG Flensburg-Handewitt (Mittwoch, 19 Uhr, SCHWALBE arena)

Nur zehn Tage nach der Bundesligabegegnung empfangen die Schützlinge von Emir Kurtagic am Mittwoch, 28. Oktober (19 Uhr), in der SCHWALBE arena erneut den amtierenden DHB-Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt. Die Enttäuschung über die zuletzt gezeigten Leistungen möchte beim VfL kein Verantwortlicher verhehlen, nicht umsonst sprach Trainer Emir Kurtagic von einer „kollektiven Verunsicherungen“, die aktuell zu einer extrem hohen Fehlerquote führt. Nichtsdestotrotz muss auch die folgende Partie gegen das Starensemble aus Flensburg erst einmal gespielt werden, und auf eines konnten sich die VfL-Handballer in den letzten Jahren immer verlassen, und zwar auf die Fans in der SCHWALBE arena. Schließlich sind es auch und gerade die schwierigen sportlichen Zeiten, die Mannschaft und Fans zusammenschweißen. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihr Tagesticket für die Partie gegen das Topteam aus dem hohen Norden in der VfL-Geschäftsstelle oder unter www.ticketmaster.de.

Unterstützen Sie Ihren VfL Gummersbach!

Und vielleicht erleben wir ja am Mittwoch gemeinsam eine Überraschung und gleichzeitig so etwas wie die Wiederauferstehung des VfL. „Wir werden alles dafür tun, und eines kann ich versprechen: An der Einstellung meiner Jungs wird es auf keinen Fall scheitern“, verspricht Trainer Emir Kurtagic. Und wie sagte schon der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson so treffend: „ Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden.“ Helfen Sie mit, dem großen Favoriten die Stirn zu bieten. Schenken Sie der Mannschaft ihr Vertrauen, denn ohne die Unterstützung unserer Fans wird die Hürde SG Flensburg-Handewitt auf jeden Fall eine unüberwindbare bleiben. Und vielleicht kommt dieser extrem schwere Gegner ja auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn zu verlieren haben wir bei der Ausgangssituation in zwei Tagen mit Sicherheit nichts.

Revanche für die Bundesliga-Niederlage?

Diesmal geht es also nicht um Bundesligapunkte, sondern um den Einzug in das Viertelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs. Und auch hier gibt es Parallelen, denn genau in diesem Wettbewerb kreuzten diese beiden Mannschaften schon im Vorjahr die Klingen, allerdings erst eine Runde später im Viertelfinale. Die Frage nach dem Favoriten am Mittwoch dürfte allein schon ein Blick auf die Ergebnisse dieser beiden Spiele beantworten: Im Vorjahr nahmen die Handballer von der dänischen Grenze auf dem Weg zum späteren Pokaltriumph im Final-Four in Hamburg die Hürde in Gummersbach souverän durch einen ungefährdeten 28:22-Sieg. Und auch in der jüngsten Bundesliga-Begegnung war der Champions-League-Teilnehmer eine Nummer zu groß für das ersatzgeschwächte VfL-Team, das sich beim 25:32 zwar über weite Strecken achtbar aus der Affäre zog, am Ende aber die Überlegenheit der Gäste aus dem hohen Norden neidlos anerkennen musste.

Und auch vor der erneuten Begegnung gibt es keine veränderten Vorzeichen – ganz im Gegenteil. Während der VfL durch die dritte Niederlage in Folge beim TSV Hannover-Burgdorf noch weiter in die Krise rutschte, reisen die Flensburger mit stolzer Brust ins Oberbergische. Schließlich nahm die Vranjes-Truppe die Auswärtshürde beim polnischen Vizemeister Wisla Plock durch den 34:30 (17:13)-Sieg erfolgreich. Und auch in personeller Hinsicht hat der amtierende DHB-Pokalsieger in der vergangenen Woche noch aufgerüstet. Da durch die beiden Langzeitverletzten Anders Zachariassen und Jacob Heinl mit Henrik Toft Hansen nur ein gelernter Kreisläufer im SG-Team stand, wurden die Flensburger noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten mit dem Kroaten Kresimir Kozina einen neuen Spieler. Der 25-Jährige, der mit seiner Körpergröße von 1,97 Metern und 103 Kilo ein echtes Schwergewicht ist, ist in der Bundesliga und im Pokalwettbewerb sofort spielberechtigt, so dass er in Gummersbach sein Debüt im SG-Trikot feiern wird.

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