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Im Finale gingen dem VfL die Kräfte aus

Nach dem klaren Erfolg gegen Hagen verlor der VfL das Finale in Kleinostheim gegen den Liga-Konkurrenten MT Melsungen recht deutlich.

Die Handballer des VfL haben auch das zweite Testspiel der Vorbereitung beim f.a.n. frankenstolz Cup in Kleinostheim gegen den Zweitligisten Eintracht Hagen souverän mit 40:26 für sich entschieden. Im anschließenden Finale gegen den Ligakonkurrenten MT Melsungen zogen die Kurtagic-Schützlinge allerdings mit 24:30 den Kürzeren.

Endspiel: VfL Gummersbach – MT Melsungen 24:30 (15:16).

Im gestrigen Endspiel in Kleinostheim gingen beim VfL etwas die Kräfte aus. Zum Abschluss einer trainingsintensiven Woche, unterlag der VfL der MT Melsungen verdient mit 24:30. Nach einer guten und ausgeglichenen ersten Hälfte, stellten die Melsungen nach dem Wechsel binnen weniger Minuten mit einem 4:0-Lauf die Weichen ihrerseits auf Sieg. Der MT ließen sich nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, zumal der VfL zwar gut deckte, aber im Angriff zu viele Chancen ungenutzt ließ.

„Das Trainingslager in Österreich steckte den Jungs sicherlich noch in den Knochen“, so Kurtagic, der Defizite wie technische Fehler und Abschlussschwäche aber nicht wegdiskutieren wollte. „Wir haben gut gedeckt, aber vorne zu viel liegengelassen“, so der Trainer weiter. Gleichwohl ist diese Niederlage natürlich alles andere als besorgniserregend. Vielmehr ist dies so etwas wie der kleine Rückschlag zur rechten Zeit im ersten richtigen Härtetest, der objektiv aufzeigt, wo man in Training und Testspiele den Hebel ansetzen muss. „Wir wissen nun, wo wir zum jetzigen Zeitpunkt stehen und was wir noch alles verbessern müssen“, so Kurtagic weiter.

Mark Bult wurde gegen Melsungen – wie angekündigt – wegen seiner muskulären Probleme geschont. Wenn er wieder voll einsatzfähig ist, könnte sein Pendant Magnus Persson gleichzeitig als Backup für Florian von Gruchalla auf Rechtsaußen agieren und damit den verletzten Tobias („Pepe“) Schröter vorübergehend ersetzen.

Torschützen VfL: Magnus Person (5/3), Julius Kühn (4), Raul Santos (4/2), Florian von Gruchalla (4), Christoph Schindler (3), Andreas Schröder (2), Alexander Becker (1).

 

Halbfinale: VfL Gummersbach – VfL Eintracht Hagen 40:26 (21:12).

Bereits in der ersten Hälfte sorgten die Oberberger für klare Verhältnisse und entschieden die Partie mit einer engagierten Leistung frühzeitig für sich. Besonders erfreulich war es für Trainer Emir Kurtagic, dass sein Team auch im Gefühl des sicheren Sieger nicht nachließ und den Vorsprung nach dem Wechsel noch weiter ausbaute. „Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir zu keiner Zeit nachgelassen haben. Dennoch gibt es einige Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen“, resümierte Kurtagic.

Einzig Carsten Lichtlein wurde gegen Hagen nicht eingesetzt, aber Matthias Puhle vertrat ihn über 60 Minuten mit 13 Paraden wie gewohnt ausgezeichnet. Die besten Torschützen für den VfL Gummersbach waren Florian von Gruchalla, Raul Santos (je 7) sowie Magnus Persson, Evgeni Pevnov, Julius Kühn, Alexander Becker und Christian Zufelde (je 4).

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