VfL Gummersbach - FA Gšppingen

In Hannover Platz 12 sichern

Der VfL Gummersbach hat nicht nur die Klasse nach dem Sieg gegen Göppingen gehalten sondern hat jetzt auch die Lizenz für die kommende Saison erhalten. Schon jetzt, zwei Spieltage vor der Saison hat der VfL alles das erreicht, was er sich vor der Saison vorgenommen hatte. Doch jetzt gilt es noch die Spannung hoch zu halten für die beide letzten Auftritte in der Bundesliga. Während die Spannung und Vorfreude schon auf das letzte Spiel in der ausverkauften SCHWALBE arena gelenkt wird, darf das Team von Emir Kurtagic nicht die Aufgabe in Hannover vergessen. Ziel sei es den 12. Platz zu halten und erneut mit starker Abwehr und gutem Torwart zwei Punkte einzufahren.

Nach dem wichtigen Sieg gegen Frisch Auf Göppingen befindet sich der VfL Gummersbach derzeit in einer Phase der Tiefenentspannung. Erstmals seit vielen Monaten ist von Mannschaft und Verantwortlichen der Blau-Weißen der enorme Druck abgefallen, der seit Saisonbeginn auf den Schultern lastete. Der Klassenerhalt, das Minimalziel, ist erreicht. Und Trainer Emir Kurtagic atmete in den vergangenen Tagen tief durch. „Das war teilweise schon heftig. Wir mussten viele neue Spieler vor der Saison einbauen und hinzu kam eine hohe Erwartungshaltung aufgrund der neuen Halle.“ Erst nach einigen Monaten habe sein Team die Sicherheit bekommen, um dann in der Rückrunde auch überzeugende Heimauftritte hinzulegen. Jetzt freue man sich auf die beiden noch folgenden Spiele. „Ich habe meinen Spielern erst einmal zwei freie Tage eingeräumt, das haben sie sich verdient“, so Kurtagic. 

Jetzt will man auch den letzten Auswärtsauftritt in Hannover sowie das finale Heimspiel gegen die Rhein Neckar Löwen positiv gestalten, um mit einem positiven Gefühl in die kommende Saison gehen zu können. Wenn es gut laufen sollte, könnte der VfL jedenfalls den derzeitigen 12. Tabellenplatz verteidigen, was angesichts der Schwierigkeiten während der Saison schon ein echter Erfolg wäre. Die Hürde bei den „Recken“ aus Hannover erscheint allerdings schwierig. Nach einigen schwächeren Auftritten hat das Team von Trainer Christopher Nordmeyer gegen Wetzlar doppelt gepunktet und in Hamburg einen Punkt geholt. Zudem dürften die Gastgeber alles daran setzen, um sich mit einem Sieg von ihren Fans zu verabschieden. Mit Linkshänder Torge Johannsen, dem wurfgewaltigen Mait Patrail sowie den Kreisläufern Juan Andreu und Joakim Hykkerud verfügen die „Recken“ über sehr gute Akteure. Allerdings hat man den Abgang von Morten Olsen vor der Saison nie ganz verschmerzen können, sodass es tabellarisch für die Niedersachsen gegenüber der vorherigen Spielzeit etwas abwärts ging.

Der VfL will ohne Experimente in seinen letzten Auswärtsauftritt in dieser Saison gehen. „Wir bauen auf unsere in den vergangenen Spielen stabile Deckung und natürlich Carsten Lichtlein im Tor“, sieht Kurtagic über Balleroberungen und schnelle Gegenstöße von Santos und Gruchalla ein Rezept, um Hannover zu ärgern.

Textquelle: Oberberg Aktuell

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