Gummersbach zieht in das Finale des Sparkassen-Handballcups ein

In Bad Wildungen konnte sich der VfL Gummersbach gegen den TuS N-Lübbecke mit 32:23 durchsetzen. Bereits im Vorrundenspiel am Donnerstag setzte sich VfL durch und feierte den Gruppensieg. Diesmal wiederholten sie ihren Erfolg mit einem deutlichen Sieg. Das Finale wird am Sonntag in der der Göbel Hotels Arena in Rotenburg an der Fulda ausgetragen.

Zu Beginn der Partie waren die Abwehrreihen noch nicht im Spiel. Schlag auf Schlag erzielten beide Teams ihre Treffer nach Belieben. Dabei dominierte insbesondere der Rückraum das Geschehen, sodass der VfL Gummersbach nach vier Minuten mit 4:3 führte. Doch nach der Einfindungsphase stabilisierten sich die Kontrahenten und standen kompakter in der Defensive. Besonders die Torhüter parierten stark. Ristovski, der für Carsten Lichtlein das Gummersbacher Tor hütete, rettete genauso wie sein Gegenüber Blazicko. Letzterer entschärfte mehrere freie Würfe der Gummersbacher und hielt einen Siebenmeter durch von Gruchalla.

Nach der Anfänglich Torflut setzte nun die ereignislose Ebbe ein. Denn nach der ersten Viertelstunde war die Partie mit 5:5 ausgeglichen eben dank der verstärkten Abwehr- und Torhüterleistungen. Die Führung wechselte von nun an mehrfach. Den entscheidenden Impuls für die Führung der Gummersbacher setzte von Gruchalla, der nach einem Doppelschlag seine Mannschaft mit 10:8 in Führung brachte. Mit dem Momentum auf ihrer Seite blieb der VfL die bessere Mannschaft und ging mit 16:12 in die Kabine.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Gummersbacher erfolgreich ihren Vorsprung, auch wenn es zu mehr Unkonzentriertheiten kam. Denn die vorherrschende Hitze in der Halle forderte bei den Spielern Tribut. Die Lübbecker wechselten derweil mehr durch, doch konnten nicht an den VfL Gummersbach anschließen, die Oberberger führten mit 24:19 nach mehr als einer Dreiviertelstunde. Gummersbach blieb teilweise auf unveränderten Positionen mit Santos im linken Rückraum sowie Schröder in der Mitte. Deren Dominanz blieb unverkennbar, Tor um Tor setzten sie sich weiter ab. Der Widerstand der Lübbecker war derweil gebrochen, sodass die Gummersbacher bereits in den letzten Spielminuten den Finaleinzug feiern konnten.

Tore VfL Gummersbach: Schröter 1, Putics 4, Jaeger 1, Larsson 2, Gaubatz 6, von Gruchalla 7, Bult 6, Schröder 3, Santos 2 

Textquelle: Presseservice Sparkassen Handballcup

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