VfL Gummersbach - TSV Hannover-Burgdorf

Geschafft! VfL steht im Viertelfinale

Durch einen 31:30-Erfolg in Hannover steht der VfL im Viertelfinale des DHB-Pokals und ist nur noch einen Sieg vom Final Four entfernt.

DHB-Pokal Achtelfinale

TSV Hannover-Burgdorf – VfL Gummersbach 30:31 (17:18)

Bis zum 22:22 (37.) entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, ehe der VfL einen Zwischenspurt einlegte. Abgesicherte durch eine überragende Deckung, zogen die Oberberger durch einen 5:0-Lauf davon. Eine Auszeit der Gastgeber war die logische Folge, und dann wurde es noch einmal spannend. Hannover machte das Angriffsspiel breiter und kam wieder heran. Kurz vor Schluss führte Gummersbach mit einem Tor und spielte den letzten Angriff gegen die offensive Deckung geschickt aus, Kapitän Christoph Schindler stahl sich am Kreis frei und markierte das entscheidende 29:31. Die restliche Spielzeit reichte nur noch zum Anschlusstreffer für Hannover per Siebenmeter, ehe der VfL die letzten Sekunden locker herunterspielte. „Das war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Wir sind natürlich überglücklich“, freute sich Co-Trainer Jörg Lützelberger.

In den ersten 30 Minuten war es ein ähnliches Tempospiel wie zuletzt in Lübbecke. Beide Mannschaften präsentierten sich offensiv und suchten das schnelle Spiel, wobei die VfL-Deckung noch einige Lücken offenbarte. Aber da war ja noch Carsten Lichtlein, der allein in den ersten 15 Minuten acht Bälle hielt. Die 10:7-Führung für den Gast war die Folge. Nach einer Auszeit der Hannoveraner kauften die Gastgeber dem VfL dann aber zunächst mit einem 5:0-Lauf zum 12:7 den Schneid ab. Emir Kurtagic reagierte, nahm ebenfalls ein Time out und der VfL konnte wieder ausgleichen. Vor der Pause ging es dann noch einmal heiß her. Zunächst führte der TSV mit 17:15, ehe der VfL dreimal in Folge traf und sich die Pausenführung sicherte.

Torschützen VfL: Raul Santos (9/2), Mark Bult (4/1), Christoph Schindler (1), Florian von Gruchalla (4), Joakim Larsson (1), Alexander Becker (4), Julius Kühn (1), Andreas Schröder (3), Magnus Persson (2), Simon Ernst, Gunnar Stein Jonsson (2).

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