Select_Cup_10_08_14_Lichtlein_46

Flensburg eine Nummer zu groß

Der VfL verkaufte sich teuer im hohen Norden, vor allem in Halbzeit eins, aber am Ende musste man sich bei der SG Flensburg-Handewitt doch deutlich mit 26:32 geschlagen geben.

SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach 32:26 (14:11).

Am Ende war der Champions-League-Sieger zu Hause dann doch eine Nummer zu groß für den VfL. Nach einer offenen ersten Hälfte, reichten Flensburg nach dem Wechsel 15 Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Mattias Andersson vernagelte seinen Kasten, die Angriffsmaschinerie lief nun, und mit dem 23:16 durch Thomas Mogensen (45.) waren die Messen gelesen. Beide Teams nutzen nun den Spielstand zu einigen Wechseln, wirklich spannend wurde es nicht mehr. Simon Ernst konnte so eine längere Zeit die Spielmacherposition bekleiden, und auch Tobias Schroeter durfte sich zweimal in die Torschützenliste eintragen. Gummersbach kämpfte bis zur Schlussminute und konnte so die Niederlage in Grenzen halten. Bei Flensburg hatte man nach dem Wechsel immer das Gefühl, dass sie jederzeit noch eine Schippe hätten drauflegen können. Nach 60 Minuten war es dennoch ein Achtungserfolg der jungen VfL-Truppe, die mit etwas mehr Glück und weniger Fehlern in Halbzeit eins, diese Partie sogar noch länger hätte spannend halten können.

Gerade zu Beginn verkaufte sich der Gast aus dem Oberbergischen sehr teuer, nahm das Spiel direkt an und ließ sich nicht abschütteln. Im Angriff unterliefen dem VfL allerdings einige technische Fehler, so dass der Gastgeber bis Mitte der ersten Hälfte auf 10:6 (15.) davonziehen konnte. Gegen ein Weltklasseteam sollte man diese Nachlässigkeiten natürlich vermeiden, aber das ist gegen eine solch kompakte Deckung mit Mattias Andersson dahinter auch leicht gesagt. Wohl dem, der mit Carsten Lichtlein ebenfalls einen überragenden Torhüter hat, der den VfL im Spiel hielt und nicht nur das. Angetrieben durch seine Paraden holte der Gast auf und beim Stande von 11:10 vergaben sowohl Florian von Gruchalla als auch Raul Santos die Riesenchancen per Tempogegenstoß zum Ausgleich. Die hektischen Schlussminuten, die mit einer Zeitstrafe gegen Mark Bult endeten, nutzte der Favorit zum Ausbau der Führung.

VfL Gummersbach: Carsten Lichtlein, Matthias Puhle; Tobias Schroeter (2), Simon Ernst (1), Christoph Schindler (2), Julius Kühn (1), Magnus Persson (2), Joakim Larsson (2), Gunnar Stein Jonsson, Florian von Gruchalla (3), Mark Bult (1/1), Alexander Becker (1), Andreas Schröder (2), Raul Santos (9/3).  

 

Zur Übersicht Zum Archiv