Die eigene Zukunft als Projektarbeit

Ingenieurwissenschaften am Campus Gummersbach der FH Köln erproben neues Studienmodul im Großversuch – prominente Jury mit VfL-Geschäftsführer Frank Flatten prämierte die besten Arbeiten. VfL engagiert sich für die FH in Gummersbach.

„Das ist doch das Beste, wenn Lernen Spaß macht!“ Für FH-Professorin Dr. Gabriele Koeppe zeigen die 59 Kurzfilme zum Thema „Die phantastische Berufswelt des Ingenieurs“, mit viel Engagement und Freude fast 300 Erstsemester an ihre Projektarbeiten gegangen sind. Als neues Studienelement hat der Studienbereich Ingenieurwissenschaften am Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln im Herbst 2013 das Großprojekt „Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen der Projektarbeit“ gestartet. Die Erstsemester mussten sich in Projektgruppen zusammenfinden, um dann gemeinsam zu den Tätigkeitsfeldern von Ingenieuren einen Lexikoneintrag zu erstellen und ein Kurz-Video zu drehen. Kürzlich konnte eine hochrangige Jury aus den zehn vorher ausgewählten Projekten die besten drei bestimmen. 

Als Juroren hatten sich u.a. zur Verfügung gestellt: Prof. Dr. Christian Averkamp, Dekan des Campus Gummersbach der FH Köln, Frank Flatten, der Geschäftsführer des VfL Gummersbach, Bernhard Opitz, Geschäftsführer der Opitz Consulting Deutschland GmbH und Dr. Norbert Völker, vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) aus Frankfurt. 

Die Auswahl fiel den Juroren nicht leicht, schließlich wurden zwei erste Plätze, ein dritter Platz und ein Sonderpreis vergeben. Juror und Sponsor Frank Flatten hatte VIP-Karten des VfL ausgelobt für die besten Teams. Er war von den entstandenen Filmen so begeistert, dass er nicht nur die ersten Plätze prämierte, wie vorgesehen, sondern auch alle anderen Studierenden der vier Siegerteams. Da die VIP-Karten für das VfL-Spiel am 19.2.2014 nicht nur die Logenplätze beinhalten, sondern auch Essen und Getränke, stellen die Preise einen Gegenwert von über 4000 Euro dar. 

Nicht nur für die Siegerteams, auch für ihre Mitstudierenden hat die Teilnahme am Großprojekt viel gebracht: Sie haben sich mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vertraut gemacht und diese praktisch angewendet. Dabei mussten sie als Team zielorientiert arbeiten, sich organisieren, planen, Aufgaben verteilen und Termine konsequent einhalten. Genau das werden sie im weiteren Studium sowie im Berufsalltag immer wieder bewältigen müssen. 

Den Anstoß zu dem neuen Lehr-Projekt gab das Programm Profil2 der Fachhochschule Köln, mit dem Deutschlands größte FH Projektarbeiten in seine rund 70 Studiengänge integriert. Prof. Dr. Arno Bitzer, Prof. Dr. Gabriele Koeppe und Prof. Dr. Siegfried Stumpf vom Betriebswirtschaftlichen Institut des Campus Gummersbach hatten das umfassende Konzept entwickelt und im Team dann auch durchgeführt, gemeinsam mit ihren Mitarbeíter/innen, der Diplom-Psychologin Stefanie Gruttauer und dem Diplom-Kaufmann Paul Bagiu. 

Trotz des großen Arbeits- und Vorbereitungsaufwands für die Lehrenden und die Betreuer ist die Hochschule von dem Konzept überzeugt und hat die neue Veranstaltung dauerhaft in den Lehrplan Studiengänge der Ingenieurwissenschaften am Campus Gummersbach aufgenommen.

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