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Deutliche Niederlage in Flensburg

Der VfL Gummersbach konnte gegen die SG Flensburg-Handewitt von Beginn an nicht mithalten. Nach nur fünf erzielten Toren in den ersten 18 Minuten war das Spiel entschieden. Am Ende verliert der VfL deutlich mit 23:35 (11:20) und hat jetzt zehn Tage Zeit, um sich auf das wichtige Heimspiel gegen Balingen-Weilstetten vorzubereiten.

Am 27. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga musste der VfL Gummersbach beim Tabellendritten in der Flensburger Campushalle antreten. VfL-Trainer Emir Kurtagic musste dabei neben den Langzeitverletzten auch auf Kapitän Christoph Schindler und Torhüter Matthias Puhle verzichten.

Beim klaren Favoriten verpasste es seine Mannschaft von Beginn an mit der SG Schritt zu halten. Schnell führte der Favorit mit 5:1. Der VfL war im Angriff bis auf Mark Bult harmlos. Der Rückraumrechte erzielte allein die ersten fünf VfL-Tore.

Auf Bult stellte sich Flensburg in der Folgezeit ein und Gummersbach gelang daraufhin bis zur 18. Minute kein Tor mehr. Als dann Barna Putics sich als zweiter VfL-Torschütze in die Statistik eintragen konnte, führte die SG Flensburg-Handewitt schon mit 14:6. Vier Minuten später betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. Mit 11:20 ging der VfL dann in die Halbzeit.

Aber auch nach Wiederbeginn änderte sich an der klaren Dominanz der Gastgeber wenig. Gummersbach konnte den Rückstand bis zur 40. Minute konstant halten, allerdings ohne eigene Akzente einer Aufholjagd setzten zu können. Als der VfL in der 46. Minute bereits das 30:16 kassierte, kam für Carsten Lichtlein Lukas Puhl ins VfL-Tor.

Doch das Spiel war längst entschieden und am Vorsprung der Gastgeber änderte sich wenig. Gerade gegen den schnellen Anders Eggert fand Gummersbach keine Mittel. Immer wieder konnte der Däne die Flensburger-Führung konstant halten und erzielte insgesamt 13 Tore. Auf der Gegenseite verzweifelte der VfL-Angriff weiter an Mattias Andersson, der immer wieder auch beste VfL-Chancen abwehren konnte.

Am Ende verliert der VfL Gummersbach in Flensburg deutlich mit 23:35 (11:20). Eine noch höhere Niederlage kassierte an diesem Spieltag nur der TuS N-Lübbecke, der bei den Rhein-Neckar Löwen mit 24:37 untergingen. Der VfL muss diesen Abend aufarbeiten und dann schnell vergessen. Es gilt alle Kräfte auf das Heimspiel gegen Balingen in zehn Tagen zu bündeln.

Statstik:

Tore SG Flensburg-Handewitt: Eggert (13/3), Mogensen (6), Svan (6), Gottfridsson (4), Heinl (3), Glandorf (2), Knudsen (1)

Tore VfL Gummersbach: Bult (8/3), Putics (4), Santos (3), Schröder (2), Kopco (2), J. Larsson (1), F. Larsson (1), Lützelberger (1), von Gruchalla (1) 

Strafminuten : 14/12 Minuten 

Stimmen nach dem Spiel:

Emir Kurtagic (Trainer VfL Gummersbach): „Wir haben heute definitiv keine Chance gehabt. Uns sind zu viele einfache Fehler unterlaufen, die Flensburg gerade in vielen Gegenstößen gnadenlos ausgenutzt hat. Diese einfachen und schnellen Tore haben uns das Genick gebrochen. Flensburg hat nahezu perfekten Handball gespielt und hat verdient klar gewonnen.“

Pressekonferenz:

 

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