Frank Flatten und Christoph Schindler

Der Kapitän bleibt an Bord

Der VfL Gummersbach verlängert den Vertrag mit Kapitän Christoph Schindler vorzeitig um zwei Jahre bis 2017 und hat damit seine Personalplanungen für die kommende Saison so früh wie noch nie abgeschlossen.

Nach Raul Santos, Andreas Schröder, Mark Bult, Florian von Gruchalla und Trainer Emir Kurtagic hat sich VfL-Geschäftsführer Frank Flatten nun auch die Vertragsunterschrift von Kapitän Christoph Schindler gesichert. „Wir sind sehr stolz, dass der Kapitän und einer der Köpfe der Mannschaft bei uns bleibt“, so der VfL-Boss, der neben Schindlers Spielstärke auch seinen Charakter, seine Führungsstärke und die überaus erfreuliche Zusammenarbeit auf und neben dem Feld lobt. Christoph Schindler verlängert seinen Vertrag bis zum Jahre 2017.

„Wir fühlen uns sehr wohl in Gummersbach, aber das ist nur ein Grund für die Vertragsverlängerung“, erklärt der 31-Jährige, den natürlich auch die sportliche Entwicklung über die Maßen erfreut: „Wir sind auf einem hervorragenden Weg. Es macht richtig Spaß, in dieser Truppe zu spielen.“ Schindler kam im Februar 2010 vom TSV Dormagen nach Gummersbach und hat seitdem einige Höhen und Tiefen erlebt. „Als ich hierher kam, waren wir Tabellenfünften, standen im Final Four und haben den Europapokal gewonnen“, erinnert sich Schindler. Zwei Jahren später sah es dann weniger rosig aus. „Da standen wir auf einmal ganz unten und wären um ein Haar abgestiegen“, so der dienstälteste Spieler im aktuellen VfL-Kader.

Diese Szenarien gehören nun aber – Gott lobt – der Vergangenheit an. Der VfL 2014 ist eine der positiven Überraschungen der Liga, und das kommt nicht von ungefähr. „Wir haben eine richtig gute Truppe, und durch den starken Kader bekommt fast jeder Spieler seine nötigen Verschnaufpausen“, erklärt Schindler. Und genau diese Tatsache, in Verbindung mit dem glücklicherweise ausgebliebenen Verletzungspech, seien die Indizien für den momentanen Erfolg. „Wenn man wie wir zurzeit vier Spiele in neun Tagen hat und so schnell spielt, geht das nur mit personellen Alternativen“, so Schindler, der darüber hinaus die großartige Arbeit im Umfeld und die fantastischen Fans lobt.

Diesen eingeschlagenen Wege müsse man nun kontinuierlich weitergehen und dabei mit den Füßen auf dem Boden bleiben. „Natürlich wird es auch Rückschläge geben, aber das Konzept und das sportliche Potenzial stimmen mich für die nächsten Jahre überaus positiv“, erklärt der Gummersbacher Spielmacher, der auch noch keinen Gedanken an ein mögliches Karriereende 2017 verschwendet hat: „Wenn ich fit und gesund bin, möchte ich noch so lange wie möglich Handball spielen.“ Für Frank Flatten sind damit der personellen Planungen für die kommende Saison bereits vor Weihnachten abgeschlossen. Ein neuer Vereinsrekord! Lediglich ein kleines Hintertürchen lässt sich der Geschäftsführer noch offen: „Junge und talentierte Nachwuchsspielern, die sich bei uns sportlich weiterentwickeln möchten, sind weiterhin willkommen.“

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