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Puhle und Schindler überragten

Der VfL Gummersbach landete heute mit dem 28:25-Erfolg in Minden einen extrem wichtigen Auswärtssieg und verschaffte sich deutlich Luft nach unten - Frank Flatten lobt Kampfgeist und die Deckungsarbeit.

TSV GWD Minden – VfL Gummersbach 25:28 (12:17).

Es war der erwartet schwere Gang für den VfL, besonders zu Beginn der Partie. Minden fand besser in die Partie und führte mit 5:2 (8.) und 10:6 (18.), ehe Emir Kurtagic mit einer Auszeit die Wende einleitete und sein Team in die Spur verwies. In dieser Phase kam auch Torhüter Matthias Puhle für Carsten Lichtlein, und auch diese Einwechslung sollte sich auszahlen. Puhle hielt 16 Bälle, 13 davon konnten unmittelbar für eigene Offensivaktionen genutzt werden. „Er hat Bälle gehalten, die kann man eigentlich gar nicht halten“, adelte ihn Manager Frank Flatten nach der Partie.

Ein weiterer Eckpfeiler war heute der überragende Christoph Schindler mit neun Treffern. Nachdem sich die Oberberg schnell auf 10:10 herangekämpft hatten, brachte der Kapitän sein Team mit einem Dreipack zum 10:13 erstmals entscheidend in Führung. Diesen Vorsprung sollte der VfL bis zum Ende der Partie nicht mehr hergeben. Ganz im Gegenteil. Zur Pause waren es sogar fünf Tore, und auch nach dem Pausentee sollte so richtig nichts mehr anbrennen. Gummersbach fand mehr und mehr seinen Rhythmus, stand immer besser in der Deckung und traf nun auch in den richtigen Momenten.

„Es war ein Erfolg der Mannschaft und vor allem ein Erfolg der Deckung“, erklärt Flatten, der bereits vor dem Gastspiel den richtungweisenden Charakter dieser Partie betont hatte: „Die komplette Mannschaft hat am heutigen Tag von der 1. bis zur 60. Minuten für diesen Sieg gearbeitet. Das war extrem wichtig für uns.“ Näher als drei Tore kam der TSV dann auch nicht mehr heran, eine Minute vor Schluss waren es zwar noch einmal zwei Tore (25:27), aber in dieser Phase war die Partie bereits entschieden.

Torschützen VfL Gummersbach: Christoph Schindler (9), Raul Santos (6/1), Mark Bult, Julius Kühn (je 4), Florian von Gruchalla (3), Magnus Persson, Alexander Becker (je 1).

 

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