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Akademie: Ausblick Nachwuchsteams

Die U23 des VfL muss zum Klassenprimus nach Dormagen, der im Hinspiel in Gummersbach einen Punkt abgeben musste. U17 und U15 stehen in den Mittelrheinfinals. Licht und Schatten bei den VfL-Damen: Gegen Bardenberg gewann das Team von Tobias Uding, in Bonn gab es nichts zu holen.

U23 Dritte Liga 

TSV Bayer Dormagen – VfL Gummersbach 

Samstag, 15. März, 19 Uhr, TSV Bayer Sportcenter, Dormagen 

Das 25:25-Unentschieden im Hinspiel gegen den VfL Gummersbach haben die Dormagener in keiner guten Erinnerung. Im Oktober vergangenen Jahres kam der TSV als klarer Favorit in die Gummersbacher Eugen-Haas-Halle, am Ende musste er sich mit der U23 des VfL die Punkte teilen. Seit dem Remis im November gegen Gladbeck hat Dormagen allerdings keinen Punkt mehr abgegeben und steht mit zwei Zählern Vorsprung auf den TuS Ferndorf an der Tabellenspitze der dritten Liga, Gruppe West. Und gegen den VfL hat die Mannschaft von Trainer Jörg Bohrmann noch eine Rechnung offen. 

Somit ist die Favoritenrolle für die Partie am Samstagabend klar verteilt. Gummersbach als Tabellenzehnter hat nach dem Unentschieden in Wilhelmshaven und dem Sieg gegen Düsseldorf seinen Mittelfeldplatz wieder gefestigt und kann gegen Dormagen befreit aufspielen, wie Trainer Georgi Sviridenko sagt. Sorgen macht ihm allerdings die Aufstellung. Neben den Langzeitverletzten Tobias Schröter und Philipp Jaeger stehen auch Fragezeichen hinter Marc Strohl, Frederic Seifert, Robin John und Lukas Bader. Somit ist die Ausgangssituation gegen den Klassenprimus alles andere als gut. 

Derweil wird auf Seiten der Dormagener mit Juniorennationalspieler Simon Ernst der Spielmacher auflaufen, der in der kommenden Saison für die erste Mannschaft des VfL Gummersbach spielen wird. Ernst hatte sich im Hinspiel in Gummersbach nach einer Viertelstunde verletzt und musste zuschauen, wie sein Team nicht über ein Remis hinauskam. 

„Wir müssen sehen, dass wir am Samstagabend unsere Chancen konsequent nutzen, und uns von Dormagen nicht auskontern lassen“, sagt Georgi Sviridenko. Die Ausgangssituation sei alles andere als optimal. „Wir müssen trotzdem das beste daraus machen, so dass jeder unserer Spieler für sich etwas mitnehmen kann“, so der Trainer. 

 

U17 Finalrückspiel Mittelrheinmeisterschaft 

VfL Gummersbach – TuS 82 Opladen 

Sonntag, 16. März, 11.30 Uhr, SCHWALBE-Arena 

Alles auf Null: Nach dem knappen 28:26 (13:11)-Sieg im Hinspiel muss der VfL Gummersbach am kommenden Sonntag im Finalrückspiel gegen den TuS 82 Opladen noch einmal alles geben. Opladen hat am vergangenen Wochenende gezeigt, dass die Mannschaft auch ein Rückstand nicht aus der Spur bringen kann. Und so schmolz in der Schlussphase der Partie ein doch schon komfortabler Fünf-Tore-Vorsprung auf zwei Tore zusammen, die im Handball ohne Bedeutung sind. Während der Saison konnte der VfL beide Spiele gegen den TuS Opladen klar für sich entscheiden, doch der Gegner ist während der Saison immer mehr gewachsen, was auch der Tabellendritte aus Dormagen erleben musste, der von den 82ern mit 30:21 im vorletzten Spiel der Saison besiegt wurde. 

Die Tage zwischen Hin- und Rückspiel will Trainer Denis Bahtijarevic noch einmal dazu nutzen, an den Schwächen zu arbeiten, die in Opladen für ihn offenbar geworden sind. „Wir müssen uns einfach mehr auf unser Spiel konzentrieren. Der Spielverlauf macht deutlich, dass wir uns einen gut herausgespielten Vorsprung immer wieder haben abnehmen lassen.“ Das dürfe der Mannschaft am Sonntag nicht passieren, sagt Bahtijarevic und betont, dass man auf keinen Fall den Fehler machen dürfe, auf die beiden Tore Vorsprung zu spekulieren. „So etwas kann im Handball ganz schnell nach hinten losgehen.“ 

 

U15 Finalhinspiel Mittelrheinmeisterschaft: 

HSG Refrath/Hand – VfL Gummersbach 

Samstag, 15. März, 14 Uhr, Sporthalle An der Steinbreche, Bergisch Gladbach 

Nach dem deutlichen 32:24-Sieg im Halbfinale gegen die HSG Merkstein trifft die U 15 des VfL Gummersbach im Finale auf die HSG Refrath/ Hand. Zunächst geht es am Samstag, 15. März, zum Hinspiel nach Refrath. Am Sonntag, 30. März, findet das Rückspiel in der Gummersbacher Schwalbe-Arena statt. 

Bis auf den verletzten Rechtsaußen Damian Toromanovic kann Trainer Jörg Lützelberger aus dem Vollen schöpfen. Bis zum Finalhinspiel hat der Akademieleiter aber im Training noch einiges zu tun. So soll sowohl am Offensiv- als auch am Defensiverhalten der Mannschaft noch einmal gearbeitet werden. Der Finalgegner Refrath hat mit sehr guten Leistungen in vielen Ligaspielen überrascht und auch im Halbfinale gegen Opladen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt. 

Die Gummersbacher haben beide Ligaspiele gegen die HSG für sich entschieden. Im zweiten Spiel liefen die Oberberger jedoch lange einem hohen Rückstand hinterher und bekamen den Halbrechten der Refrather, Ole Biesten, nur schwer in den Griff. So weit will es Lützelberger gar nicht erst kommen lassen: „Wir freuen uns auf das Finale gegen die HSG Refrath. Schon in den Ligaspielen haben die Jungs der HSG uns alles abverlangt und im Halbfinale gegen Opladen eine geschlossene Mannschaftleistung gezeigt. Um für uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu schaffen, reisen wir entsprechend motiviert nach Refrath und werden dort ebenso konzentriert auftreten.“ Über eine zahlenmäßig große und zugleich lautstarke Unterstützung durch die blau-weißen Fans würde sich die Mannschaft riesig freuen. 

 

Damen-Landesliga 

VfL Gummersbach – VfL Bardenberg 31:23 (15:11) 

Im Nachholspiel gegen den Tabellennachbarn konnten die VfL-Damen einen sicheren und ungefährdeten Sieg einfahren. Trainer Uding forderte vor dem Spiel eine Reaktion seiner Mannschaft auf die zuletzt sehr schwankenden Leistungen seiner Damen, die gegen den ersatzgeschwächten Gegner von Beginn an das Zepter übernehmen und schnell vorlegen konnten. „Alle Spielerinnen waren hellwach und von Anfang an war Feuer im Spiel“, freute sich der Trainer. Eine treffsichere Jessica Mertens führte das Team zu einer beruhigenden 11:3 Führung nach 20 Spielminuten. Dann ließ die Abwehrleistung nach, was Bardenberg nutzte, um zu verkürzen. Nach der Pause waren es wieder Gastgeberinnen die einen Gang hochschalteten und bis auf elf Tore wegzogen. Uding konnte allen Spielerinnen Spielanteile geben und freute sich über die geschlossen gute Mannschaftsleistung. 

VfL Gummersbach: Lang (1.-52.Minute/17 Paraden), Schubert (52.- 60. Minute/1); Schwarz (7/2 Tore), Burgert (5), Mertens (5), Breer (4/1), Trabelsi (3/1), Pachur (3/2), Bruss (3), Keunecke (1). 

 

TSV Bonn rrh. II – VfL Gummersbach 35:27 (18:13) 

„Es ist diese Saison immer dasselbe: Wir schmeißen die Punkte einfach weg, obwohl der Gegner nicht besser ist“, ärgerte sich VfL-Trainer Tobias Uding nach der Niederlage in Bonn. Mit dezimierten Kader angereist, aber dennoch hoch motiviert, starteten die Gummersbacherinnen. Aber schnell zeigte sich, dass die Gastgeberinnen aus der ehemaligen Hauptstadt agiler und frischer wirkten. „Sie waren fit und trainiert. Das konnte man bei uns nicht sehen“, konstatierte Uding 22 technische Fehler am Ende des Spiels. Das zeigt sich auch in der Tempogegenstoßbilanz: Bonn 13 – Gummersbach 0. „So wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen“, bilanzierte der Trainer. Während man in der ersten Hälfte angetrieben von einer starken Samira Trabelsi in Sichtweite blieb, musste man nach deren verletzungsbedingtem Ausscheiden abreißen lassen. 

Nachdem sich mit Isabelle Pachur und Chiara Polenske noch zwei Spielerinnen mit Bänderproblemen plagten, war Uding am Ende froh, dass auch der Gegner nicht mehr hundertprozentig durchzog. „Wir müssen uns an die eigene Nase packen, dass wir hier so eine Rutsche kriegen“, so sein Fazit. In den verbleibenden vier Spielen auf „Udings Abschiedstournee“ wollen die Blau-Weißen noch Punkte sammeln, um das Ziel „positives Punktekonto“ zu erreichen. Platz acht scheint zementiert. Auch wenn der Trainer auf die beiden Verletzten Trabelsi und Breer, für die nach Bänderrissen die Saison gelaufen ist, verzichten muss, hofft der Trainer, dass seine Damen noch den ein oder anderen Punktgewinn einfahren können. 

VfL Gummersbach: Schubert (13 Paraden); Burgert (6 Tore), Mertens (5/3), Pachur (5), Schwarz (4), Trabelsi (3), Martel (1), Polenske (1), Wacker (1), Breer (1) 

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Impressum 

Herausgeber 

VfL Gummersbach e.V. Am Wiedenhof 23 51643 Gummersbach 

Redaktion

Jörg Lützelberger, Jan Schneider, Handballakademie VfL Gummersbach Am Kerberg 7, 51643 Gummersbach Telefon: 02261 / 808322 / Fax: 02261 / 808324 E-Mail: luetzelberger@vfl-gummersbach.de, schneider@vfl-gummersbach.de 

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