4 Clubs Tournament – Ein Wochenende im Zeichen des Handballs

Zum ersten mal fand am vergangenen Wochenende das „4 Clubs Tournament“ in der SCHWALBE Arena in Gummersbach statt. Für den VfL Gummersbach hat es leider nur für den vierten Platz gereicht.

Drei hochklassige Mannschaften gastierten am Wochenende in Gummersbach und boten den Zuschauern vier Handballspiele vom Feinsten. Bereits am Samstag fanden die Halbfinalpartien des Turniers statt – während der VfL Gummersbach als Gastgeber gegen den Vizemeister der Saison 2016/17 von der SG Flensburg-Handewitt antreten musste, nahm es EHF-Champions League Sieger RK Vardar Skopje mit dem amtierenden deutschen Meister der Rhein-Neckar-Löwen auf. Als Sieger der ersten Spiele gingen die SG Flensburg-Handewitt (30:20 gegen den VfL Gummersbach) und die Rhein-Neckar-Löwen (34:25 gegen Skopje) hervor. Gegen Flensburg spielte die Mannschaft in der ersten Halbzeit phasenweise gut mit, musste sich aber dennoch mit einem 3-Tore-Rückstand zur Pause anfreunden. In der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte der dünnen Personaldecke weiter nach, wohingegen Flensburg mit Lasse Svan, dem Ex-Gummersbacher Kentin Mahé sowie Holger Glandorf echte Hochkaräter neu einbringen konnte und nicht zuletzt dadurch den eigenen Vorsprung stetig ausbauen konnte. Letztendlich also ein souveräner Sieg für die Norddeutschen und Gewissheit für den VfL Gummersbach, am Sonntag das Spiel um Platz drei zu bestreiten.

Im anderen Halbfinale sollte dann aus dem vermeintlichen Topspiel des Deutschen Meister aus Mannheim gegen den amtierenden Championsleague-Sieger aus Skopje schnell eine einseitige Partie für die Mannheimer werden. Zur Halbzeit bereits mit 4 Toren in Front, rollte der Löwen-Express auch in der zweiten Halbzeit unermüdlich weiter, sodass schlussendlich ein doch überraschend deutlicher 34:25 Erfolg zu buche und somit auch die Spielfolge für Sonntag stand. Im Spiel um Platz drei sollte sich der VfL mit Skopje messen, während die beiden deutschen Top-Teams aus Flensburg und Mannheim den Titel unter sich ausspielen würden.

Im Spiel um Platz konnte der VfL nicht gänzlich an die ordentliche Leistung vom Vortag anschließen und musste sich so erneut deutlich geschlagen geben. Schnell hatte sich die Mannschaft von Trainer Raul Gonzalez Gutierrez eine komfortable Führung erspielt, die die Mannschaft von VfL-Trainer Dirk Beuchler nicht mehr reduzieren konnte. 26:37 ( 11:18) hieß es am Ende für den VfL, der das heimische Turnier somit als vierter beendete. Nicht zuletzt auf Grund der Vielzahl an verletzten Spieler war es ein schwieriges Spiel gegen den EHF- Champions League Sieger SG Vadar Skopje, so Trainer Dirk Beuchler. Trotz Platz vier war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. Gegen sehr gute Gegner hat die Mannschaft vor allem in der Abwehr gute Ansätze gezeigt und es konnten wichtige Erkenntnisse aus dem Turnier für die kommende Saison gewonnen werden.

Im anschließenden Finale traf am Sonntag die SG Flensburg-Handewitt auf die Rhein-Neckar-Löwen. Die erste Halbzeit der Partie konnten die Flensburger bestimmen und sich bereits deutlich mit 19:13 absetzen. Wer jedoch dachte, dass die Partie bereits entschieden wäre, wähnte sich bis zum zwischenzeitlichen 22:15 vollkommen auf der sicheren Seite,  musste dann aber eine bärenstarke Mannheimer Leistung anerkennen. Schlussendlich siegten die Rhein-Neckar Löwen knapp mit 32:30 und überließen der SG somit Platz zwei, während man selber Siegerpokal und Siegerscheck in Empfang nehmen konnte. 

Für den VfL Gummersbach heißt es jetzt, sich voll und ganz auf das Pokalspiel am kommenden Wochenende gegen den HSC 2000 Coburg und den Saisonstart zu konzentrieren. Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung der Mannschaften und hoffen auf eine erfolgreiche Saison 17/18.

 

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